Simons 710K + Johannes 712M

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aekwi
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von aekwi »

Servus,

am Wochenende hab ich mal das Improvisierte Vorzelt getestet:

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Und der Johannes hat auch wieder neue Sachen:

Die Einstiegshilfe für den Shelter, wenn man nur eine Tür öffnet -> befestigt ohne Löcher zu bohren. ;)

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Der Fahrersitz als Sitz im Shelter ( viel bequemer als das Original )

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Und die komplett selbst gebaute Verdunkelung für die Dachluke

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Und da es bald los geht hab ich noch die Scheiben poliert und versiegelt. ;)

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Viele Grüße aus München
Simon
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SpaceKing_de
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von SpaceKing_de »

Sehr gute Idee mit der Einstiegshilfe, könnte ein alter Mann auch für seinen M brauchen.
Wie habt Ihr das gelöst ohne neue Löcher zu bohren, bin immer interessiert an Verbesserungen ohne den Pinzi zu beschädigen.

Würde Ihr mal ein Detailfoto posten. Danke

Grüße Ralf
„Verzweifle nicht, wenn Du kein Profi bist. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.“ :wait:
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Gregorix
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von Gregorix »

ist offensichtlich mit den Befestigungsschrauben der Stoßstange mitgeschraubt...
Gregorix / Old Shatterhand.(c. Lorenz)
Warum nur einen Pinzi, wenn man um´s doppelte Geld auch zwei haben kann...

www.geoserve.co.at
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aekwi
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von aekwi »

Exakt ;) a Detail Bild hab ich dem Ralf schon geschickt, wenn ich am PC bin poste ich es auch. ;)

Viele Grüße aus dem sonnigen München
Simon
aekwi
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von aekwi »

Servus,

jetzt gibts das Foto ;)

Bild

Viele Grüße
Simon
aekwi
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von aekwi »

Servus,

nachdem der 710er ja alles hergeben musste, damit der 712er läuft habe ich nun die Vergaser aus dem 712er nochmal penibel gereinigt, durchgepustet und in den 710er verfrachtet.
Dazu auch die militärische kontaktlose Zündung.
Und jetzt... läuft auch der 710er wieder, da schien noch irgendwo Dreck in den Vergasern gewesen zu sein, aber jeweils 4h Ultraschallbad bei 80 Grad haben das erledigt. ;)

Viele Grüße aus München
Simon
freisi1982
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von freisi1982 »

Hallo,

bitte mehr und detailierte Infos zur "militärisch kontaktlosen Zündung".
Sowas ist mir komplett neu, speziell die Verbindung militärisch + kontaktlos.

DANKE!

LG
Michael
aekwi
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von aekwi »

Servus Michael,

Das ist einfach die Militärische Zündung mit einem Umrüstsatz auf kontaktlose Zündung, das hat Robin super Beschrieben auf der Robis Pinzgauer Seite und Technik. ;)

Viele Grüße
Simon
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Gueller
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von Gueller »

freisi1982 hat geschrieben: So Aug 19, 2018 12:41 Hallo,

bitte mehr und detailierte Infos zur "militärisch kontaktlosen Zündung".
Sowas ist mir komplett neu, speziell die Verbindung militärisch + kontaktlos.

DANKE!

LG
Michael
Hallo Michael

Entsprechende Sätze findest du zum Umrüsten hier : https://www.pinzgauer-techshop.ch/?al_p ... t=zuendung

Die Kontaktlose Zündung ist hauptsächlich etwas für die Bequemlichkeit.
Es entfällt das nachstellen und ersetzen des Unterbrechers.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Michel
Zuletzt geändert von Gueller am Mo Apr 19, 2021 6:38, insgesamt 1-mal geändert.
Fragen erweitern das Wissen ;)

www.pinzgauer-techshop.ch
aekwi
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von aekwi »

Bei Johannes 712er haben wir gestern mal die eine Tür entfernt, da sich die Leiste am Shelter bereits hebt.
Zum Glück habe ich das einmal erkannt und ihn deshalb im Offroadpark darauf aufmerksam gemacht, indem ich beim rückwärts fahren leicht mit meinem Reserverad dagegen gestoßen habe. :oops:

So oder so, es war Handlungsbedarf. Also die Nieten ausgebohrt und 3 der 8 Schrauben.

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Danach haben wir die Leiste vom Shelter gelöst...

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Und so siehts darunter aus. Hier sollte jeder mal prüfen, denn rein optisch betrachtet wurden hier Blindnieten verwendet, die Wasser nach Innen durchlassen. Bei meinem Shelter waren deshalb alle Nieten mit Sika überpinselt.

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Wir haben es mit Drahtbürsten, Winkelschleifer etc. entrostet. Zwischen die Bleche haben wir Fluid Film gespritzt und danach alles mit 2k EP grundiert.
Die Leiste wurde dann wieder mit viel Dichtmasse aufgesetzt und die Nieten mit Karosseriedichtmasse abgedichtet.
Da es dann schon dunkel war hab ich leider die Nacher-Bilder vergessen.

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Viele Grüße aus München
Simon
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Stef@n
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von Stef@n »

Ich war ja damals am CH-San am überlegen die zwei Türhälften, durch die man grad so rein schlüpfen kann, gegen eine in der Mitte zu tauschen. Wär erheblich komfortabler und ergibt im Innenausbau andere Möglichkeiten...
Grüße

Stefan
aekwi
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von aekwi »

Servus,

wir haben gestern mal angefangen alles für die nächste Reise vorzubereiten.
Auf dem Plan stand ein Motor-Check und das Einstellen des Motors.
Das bedeutet:
- Kompressionsprüfung
- Zündung einstellen
- Ventile einstellen
- Prüfen auf Fremdluft
- Motor endoskopieren

Angefangen haben wir mit einer Kompressionsprüfung ( Motor warm ).

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Die Werte schwanken etwas (die oberen 4). Dabei haben wir dann einmal Öl in zwei Zylinder, das hat die Kompressionswerte nicht beeinflusst.
Was wir leider erst vor der Messung am Ende gesehen haben ist, dass der Gummikonus, der zum Zylinder abdichtet, einen Riss hatte -> deshalb sind die ersten Messungen leider eher für die Tonne.
Die unteren Messungen waren am Ende des Tages, das sieht gut aus.

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Nach der ersten Runde Kompressionsprüfung hat der Johannes die Ventildeckel runter genommen und dort einmal die Ventile eingestellt.
Hier gabs erfreulich wenig Handlungsbedarf, obwohl es inzwischen ca. 3 Jahre her ist, seitdem wir das zuletzt gemacht haben. Seitdem hat der gute Pinzi einige tausend holprige Kilometer durch isländische Hochlandstrecken hinter sich.

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In der Zwischenzeit hab ich ich um die Zündung gekümmert.

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Danach wurde das 90°-Endoskop-Schaschlikspieß-OTFinder-Kombinationswerkzeug ausgepackt (sehr schwer erhältliches Sonderwerkzeug! ;) )
Damit haben wir die Zylinder auf Riefen überprüft.

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Aber auch da sieht alles soweit gut aus. Zylinder 3 und 4 haben ein bisschen mehr Riefen, da die Kompression aber gut ist, schauen wir uns das nach dem Urlaub nochmal an, denn da kommen sicher 10.000km dazu.

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Am Ende des Tages ging es dann zum Hände wärmen an den Ofen - hier hat der Johannes den Lack auf die Bremsträger eingebrannt.

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Demnächst stehen (sobald das Wetter angenehmer wird) wieder einige Schraubertage an, denn auch mein 712K hat ja noch einiges an Technik, um das ich mich kümmern muss.

Viele Grüße aus München
Simon
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Stef@n
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von Stef@n »

Wie ich selber lernen musste: Kompression sagt nur bedingt etwas über den Zustand des Motors aus: Mein vollkommen verriefter Zylinder mit katastrophalem Kolben lag auf dem gleichen Wert wie die andern. Ich denke, das sagt eher was über die Ventildichtigkeit aus.
Wo soll denn die Reise hin gehen? :D
Grüße

Stefan
aekwi
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von aekwi »

Servus Stefan,

Bei Johannes 712er sieht man recht deutlich, dass beim 2. Zylinder mal der Kopf unten war und die Ventile neu eingeschliffen wurden.
Die Zylinder 1 und 3 haben nach dem ersten Kompressionstest 5-10ml Öl per Sprite in den Brennraum bekommen, da die von den Werten abgefallen sind.
Falls dann mit Öl die Kompression ansteigt sagst das, soweit ich das verstehe, dass man einen Druckverlust Richtung Kolbenringe hat.
Wenn der Wert gleichbleibend ist, dann müsste es ja durch die Ventile abhauen.
Aus dem Grund haben wir auch den Kompressionstest nach dem Einstellen der Ventile wiederholt, denn wenn die Werte danach besser sind hat man ggf. Undichtigkeiten bei den Ventilen gehabt.
Durch den defekten Konus am Tester ist die erste Prüfung leider nicht so aussagekräftig. :(

Zum Glück haben wir ja noch 4 Motoren, die wir aufarbeiten können. Die Frage ist nur, ob man einen Motor fertig macht und dann einfach tauscht, oder mal die Zylinderköpfe und Zylinder zieht, denn wie man am 2. Zylinder sieht hat das scheinbar auch durchaus positive Auswirkungen gehabt. (nur Ventile eingeschliffen)
Die ganze spanende Bearbeitung inkl Hohnen ist ja zum Glück kein Problem, nur die Zeit ;)... das wird aber sicher erst nach Island entschieden. :D

Viele Grüße aus München
Simon
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Stef@n
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von Stef@n »

Motor fertig machen und dann tauschen! Ganz klar! Im Auto geht, ist aber ziemlich fluchverdächtig, also nur für Notfälle...
Grüße

Stefan
aekwi
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von aekwi »

Servus,

auch hier gibts mal wieder was Neues.
Bei Johannes Pinzgauer ist auf der Fahrerseite der obere Federteller etwas schief zum Rahmen gestanden und die Feder hat am Dämpfer gestriffen.
Da liegt die Vermutung nahe, dass die Achse doch ein bisschen verdreht ist.
Also hat der Johannes den Radantrieb gezogen undfestgestellt, dass das Loch der seitlichen Zentrierschraube in eine Richtung ausgeschlagen ist.

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Dann hat er das ganze mit dem Eigenbau-Kontrollprüfdorn kontrolliert und man sieht deutlich die Verdrehung.
Oben am Federteller sind es ca. 25mm.

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Jetzt ist es natürlich schwierig, welche Möglichkeiten hat man?
Alles erwärmen und den Guss schweißen um dann wieder neu zu bohren? Das wäre schon Aufwändig bei einer ausgebauten Achse, ganz zu schweigen von der Arbeit, die das im Eingebauten Zustand unter dem Pinzi ist...
Also bleibt: Ausbuchsen.

Da der Johannes fit beim Konstruieren und Fertigen ist war der Plan schnell, das passende Werkzeug kurz danach, fertig.

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Hier das Bild bei dem man sieht, wie es eigentlich sein soll.
Unten ist der Ring, in den man seitlich einen Dorn einschieben kann. Da die sich die Achse in eine Richtung verschiebt schlägt die Bohrung auch nur in diese Richtung aus. Der seitliche Dorn hat somit den Durchmesser der Original-Bohrung und wird eingeschoben. Dann dreht man den Ring auf Anschlag in die Richtung, in die es sich nicht verschoben hat.
Durch den einschraubbaren Kontrolldorn (den man in den Ring einschraubt, nicht in die Federaufnahme) kann man jetzt prüfen, ob das ganze nach oben passend ausgerichtet ist.
Der Ring ist geschlitzt und kann unten geklemmt werden (wie die originale Achse) und hält dann somit in dieser Position.

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Dann gabs das Makita Spezialfutter für große Maschinenreibahlen, das ging aber am Ende von Hand besser.
Erst auf 19mm, dann auf 20mm. Das Standardmaß ist ja 18mm.

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Wenn das Loch auf die passende Größe gerieben ist kommt die Buchse rein, verklebt mit Loctite 638.

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Und das Ganze kann dann, nach dem Trocknen, verschliffen werden.

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Nochmal eine Kontrolle - passt. :D

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Nach dem Einbau des Randantriebs nochmal die Kontrolle, ob es die Buchse raus gedrückt hat. Durch Kleber und einen kleinen Rand oben sollte das aber verhindert werden - hat auch einwandfrei funktioniert.

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Und dann alles wieder zusammen mit neuen Federn vom Lorenz. :D
Da das Loctite seine Zeit bekommt zum aushärten gabs noch keine Probefahrt.
Die Bremse ist aber auch beidseitig entlüftet und alles wieder zusammen gebaut.

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Viele Grüße aus München
Simon (für den Johannes :D)
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Stef@n
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von Stef@n »

Sauber gemacht, gefällt mir! Besonders der SK40-Makita-Adapter, den zeig ich meinen Jungs in der Fräserei! :mrgreen:
Grüße

Stefan
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eniac
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von eniac »

Hier sieht man mal wieder was eine sehr gut ausgestattete Werkstatt wert ist.
Hut ab .... :D
Grüße

derStefan
exilfranke
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von exilfranke »

Für Ausführung der Arbeiten und Wahl der Waffen eins mit Sternchen. Sauber gelöst.

Frage: warum sollte der Federpimmel am richtigen Platz an der Karosserie angeschweißt sein? Wie messen wir das?

Darum: Was genau muss also das Ziel der Ausrichtung der Achse sein?

Soll die Bohrung lotrecht zur Bewegungsebene der Halbachse, sodass Stützbolzen parallel?

oder will man, dass der Federstützbolzen im (ausgefederten? mittigen?) Zustand (und nur dann...) zur Mitte der oberen Federaufnahme zeigt?

Würd ich meinen Pinzi neu bauen lasen, wüsst ich, jetzt wo ich mir die Fragen gestellt hab, warum das so lang dauert und ein teuerer Spass ist. Weil man das Plateau erst mal zur Probe anhalten muss, und dann die Federaufnahmen nach Maß Zentralrohr+Halbachse anschweißen muss. Sind ja schließlich 4 oder 6 Halbachsen, die alle so ihren eigenen Willen haben.

Es gibt ja an beiden keinerlei Längsverstellung, also muss die Feder den Achsausgleich machen. Noch fieser wird es für den Dämpfer, speziell wenn man auf die Idee kommt, Gummilager durch PU zu ersetzen ;-) Aua.
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Lorenz
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Re: Simons 710K + Johannes 712M

Beitrag von Lorenz »

Viel Aufwand, super Ergebnis.

@ Klins: Die Spitze des Federbolzens unten sollte lotrecht unter der Federaufnahme oben sein.
Man könnte es schneller kontrollieren wenn man den unteren Federbolzen rausschraubt und eine passende Gewindestange reinschraubt und schaut ob diese mit der Federaufnahme oben fluchtet.

Die Achse verdeht sich eigentlich nur dann wenn sie nicht verklebt wurde (ich hatte schon Autos vom Militär mit Fett anstatt Loctite auf der Achse) oder wenn die Dehnschrauben nicht nach Wartungsplan nachgezogen / kontrolliert wurden. Oder bei extrem leistungsgesteigerten Fahrzeugen die wirklich am Limit über Rüttelstrecken bewegt werden. Wenn man einen Pinzgauer neu konstruieren würde, wäre das eine Stelle die man überdenken müsste. (Eingelenk Pendelachse würde aber wahrscheinlich eh keiner mehr machen obwohl es zumindest beim 6x6 auch den heutigen Fahrern noch zuzumuten wäre)

Die Zentrierschraube ist eigentlich eher eine Montagehilfe um die genaue Position zu finden. Wenn die Achse sich schon so locker drehen kann, dass die Zentrierschraube/loch ausschlägt ist eh schon was anderes im Argen. Für die Funktion würde es also reichen die Achse abzuziehen, Klebeflächen säubern, neu verkleben, Ausrichtung prüfen, falls ausgeschlagen Achse verdrehen und dann mit den neuen Dehnschrauben sichern und trocknen lassen

So wie die Bayern Connection das gemacht hat, ist es natürlich noch perfekter.

Nicht immer kommt eine schräger Feder von einer verdrehten Achse. Manchmal sind es verfaulte Teller oder Kappen oder die Feder selbst.
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