Spontan in die Westalpen

Touren und Reiseberichte aus dem europäischen Ausland

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Norbert Palme
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Spontan in die Westalpen

Beitrag von Norbert Palme »

Servus Kollegen, ich fahr jetzt spontan fünf Tage in die Westalpen. Beginn ist am Freitag, Rückkehr am Dienstag.
Kommt jemand mit?
Gruß Norbert
Am schnellsten geht das, was am längsten dauert.
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eniac
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von eniac »

Leider nein, aber denk dran, der Tunnel auf dem Jafferau ist dicht ...
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Grüße

derStefan
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Pinzi-Süd
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Pinzi-Süd »

Leider zu viel Arbeit und am Defender muß ich nach der letzten Tour noch die Lager und Buchsen des Dreiecklenkers tauschen. Die Hinterachse holpert ganz schön, wurden stark beansprucht und da es noch die ersten sind, dürfen sie auch mal kaputt gehen. Teile sind gestern gekommen 8)

Im Raum Susa-Tal bis runter nach Sampeyre gab es mehrfach extreme Unwetter. Wir waren bei den Unwettern unten, hatten starken Wintereinbruch (Col Angel) und sind nach Ligurien abgehauen. Am Col de Larche Murenabgänge und im Stura Tal massiver Felssturz (die Strecke ist nirgends beschrieben und recht unbekannt, deshalb kaum befahren)

Was ich aktuell weiß:

zur Zeit gesperrt: Maira Varaita Kammstraße

Leider ab jetzt komplett gesperrt:
Col de Mallemort / Tete Viraysse
ab Saint Ours

Teilsperrung:
Fort inférieur de Roche-la-Croix / Fort supérieur de Roche-la-Croix
Zufahrt nur noch über Meyronnes, die Zufahrt von Condamiene-Châtelard ist gesperrt, zum inférieur geht es ab einem Parkplatz zu Fuß

Lac de Roterel fahrbar bis weit auf die französische Seite, kurz vor der Kreuzung zum Malamot ein Sperrschild

Fort de la Turra Zufahrt über Käserei gesperrt


Schönen Urlaub wünsch ich :)
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Norbert Palme
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Norbert Palme »

Danke für die Infos, klingt abenteuerlich.
Vielleicht sollte ich noch einen Bagger einpacken...
Am schnellsten geht das, was am längsten dauert.
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Pinzi-Süd
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Pinzi-Süd »

ja, der Bagger wäre nicht verkehrt
ist schon spannend gewesen wie wir unten waren
hatte um die 140 Touristen (zumeist von geführten Touren - wobei ich mich frage, warum ich bei solch einer Wettervorhersage in Sackgassen fahren muß) in Tälern eingeschlossen die mit Hubschraubern evakuiert werden mußten, konnten so zwei Wochen später ihre Geländewagen wieder holen

wo willst denn hin?
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Pinzi-Süd
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Pinzi-Süd »

Die unterspülte Betondecke sah auch nicht ganz so vertrauenserweckend aus ... Beton ohne Eisen ist immer gewagt
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Pinzi-Süd
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Pinzi-Süd »

Dafür gabs dann schweizer Käsefondue in der Abendsonne mit Meerblick und Sonnenuntergang, fast Vollmond
Beim Sonnenaufgang noch einen Regenbogen
war eine Entschädigung für die schlechten Tage davor
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Norbert Palme
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Norbert Palme »

Nachdem ich da noch gar nie war, fange ich im Bereich Susa an und erkunde Stück für Stück. Im Prinzip, als wenn ich versuche, von Garmisch zum Achensee zu kommen und weiter nach Steinberg und Pinegg.....
Am schnellsten geht das, was am längsten dauert.
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Pinzi-Süd
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Pinzi-Süd »

Da fängst Du in etwa dort an wo die stärksten Unwetter waren.
Assietta ist kein problem, die anderen Strecken dürften - sofern nicht instandgesetzt - etwas rauher sein als üblicherweise.
Dann hast mehr offroad :D
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Stef@n
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Stef@n »

@Norbert: Auch wenns vielleicht nicht Dein Stil ist, gern auf den Campingplatz in Salbertrand, heißt glaub Gran Bosco. Der Chef ist sensationell und kennt jede Strecke und jede Sperrung haargenau und hat sehr gute Tipps! Es lohnt sich wirklich!
Und für drei Tage reicht Susatal locker!!!
Grüße

Stefan
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Stef@n
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Stef@n »

Wie war’s denn in den Westalpen?
Grüße

Stefan
Norbert Palme
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Re: Spontan in die Westalpen

Beitrag von Norbert Palme »

Hier ist ein kurzer Bericht:
Ich bin am Freitag erst um morgens 9.30 Uhr weggekommen. Markante Staus gab es in Belinzona und Lugano, beides Mal je 1 Stunde. Bis Susa ist es doch recht weit. Übernachtet in der Camper Area mitten im Ort. Morgens bin ich dann in einem Laden fündig geworden zum Thema Landkarten. Es gibt sie noch diese schönen Papierdinger....
Dann bin ich Richtung Jafferau/ Tunnelstrecke gefahren. Sie war wirklich noch gesperrt und ich wollte nicht ca. 6 km Sackgasse fahren. Allerdings sind die Mopeds nicht mehr zurückgekommen - Spurbreite halt.
Bergab kam mir ein Berner Tojota entgegen mit einem schweizer Mädel. Wir habe und kurz unterhalten und sie wollte noch weiter erkunden. Einige Zeit später hatte ich sie dann im Rückspiegel und suchten weiter nach eine befahrbaren Auffahrt zum Jafferau. diesen haben wir dann über den Südhang gefunden.
Die Abfahrt über die Skipiste war etwas spannender. Der Sommelier war auf den letzten 600 Höhenmetern wegen Baggerarbeiten gesperrt, dehalb habe wir diesen nicht angefahren.
Nicole berichtete von der Asietta-Kammstraße und einer schönen Übenachtungsmöglichkeit bei Sestriere.
Anderntags sind wir dann die Kammstraße nach Osten gefahren. Nicole berichtete noch vom Mont Cenis, wohin sie weiter wollte, da sie am Montag zurückfahren musste.
Ich bin die Kammstraße zurück nach Westen und habe die Gegend um Bardoneccha weiter erkundet. Bis zum Pas de Colomion war es noch recht gut zu fahren. Eine weitere Erkundung beinhaltete eine recht spannende Umdreh-Aktion.
Übernachtet habe ich dann im Valle Stretta auf dem Zeltplatz. Montags dann zurück nach Susa und weiter Richtung Mont Cenis. Die kleine Straße von Novalesa zum Lago d Arpon. Von dort auch ein spannendes Sträßchen zum Fort d Variselle. Aber ich musste ja auch noch Richtung Heimat. Also hinten runter, den Col d Iseron hoch und weiter zum kleinen St. Bernhard. Nachdem ich dor übernachtet habe, gings am Dienstag nach Aosta und zum großen St. Bernhard. Über das Rhonetal zum Furka und weiter zum Oberalp-Pass.
Dann war da noch der hintere recht Radantrieb, der undicht wurde. Den hab ich am gestrigen Samstag repariert.

Insgesamt eine schöne Tour, aber 5 Tage gesamt sind zu kurz. Und die Streckenfindung ist deutlich anspruchsvoller als in östlichen Ländern, aber nicht wegen der Straßenqualität...
Am schnellsten geht das, was am längsten dauert.
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