Verstärkte Federn für Benzin Pinzgauer Vorderachse

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Lorenz
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Verstärkte Federn für Benzin Pinzgauer Vorderachse

Beitrag von Lorenz » Mi Mär 05, 2008 8:50

Moin Gemeinde,

das mit den Felgen zieht sich noch hin, da der Hersteller der es machen wollte, jetzt den Schwanz eingezogen hat, als es Ernst wurde. Ich habe aber noch 2 anderer Hersteller die es evtl. machen können, aber es dauert Alles seine Zeit ...



Die gute Nachricht ist heute, daß ich jetzt verstärkte Federn für den Pinzgauer nachfertigen lassen kann. Der Preis pro Stück ist ca. € 150.- + MwSt.

Mindestabnahmemenge für mich sind 10 Federn. 2 Stück nehme ich selbst.

Es fehlen also noch 4 weitere Pinzgauerfahrer. Hat jemand Interesse?

Falls Interesse besteht, bitte gebt mir dann auch durch, mit wieviel Zuladung mehr bei euch zu rechnen ist. (Seilwinde mit Halterung kg?, große Tanks rechts und links vorne kg?, Reserverad, Kanister auf Dach vorne? ...)

Ich versuche dann den besten Kompromiß für alle zu finden. Es gibt ab Werk Magna auch noch verstärkte Gummihohlfedern für ca. € 30.- je Stück. Das wäre dann noch was um den Anschlag zu verstärken.


Andere Möglichkeiten den Pinzi vorne bei mehr Gewicht wieder in die Nullage zu bringen, wären längere untere Federstützbolzen aus dem Diesel, das ist aber suboptimal, da Ihr dann den eh sehr spärlichen Einfederweg noch mehr verkleinert.

Auch eine Lösung wäre alles auf die Federung des Diesels umzubauen. Sehr teuer und dann auch nicht mehr mit anderen Benzinpinzis austauschbar wenn Ihr mal im Rudel irgendwo in einem Rennen rumfahrt und Ersatzteile sparen wollt. (Federteller etc)


Gruß
Lorenz

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dukeofnukem
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Beitrag von dukeofnukem » Mi Mär 05, 2008 12:44

Alohá!

Hab nen SAN bei dem der Shelter evtl. mal runter soll und genauso evtl. ne Winde vorne dran (schätze mal die üblichen Verdächtigen wiegen mit Aufnahme 50kg+?)

Lohnt es sich da schon vorn verstärkte Federn anzubringen?

Oder doch eher bei fehlendem shelter hinten eine Blattfeder rauszunehmen (habt Ihr für die Erg Oriental doch gemacht oder wie war das?)?

Sonnigen,

Martin
Edel sei das Werkzeug, hilfreich und gut!

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Karlheinz
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Beitrag von Karlheinz » Do Mär 06, 2008 15:39

Hi Lorenz.
Bin definitiv dabei :)
Meine geplanten Änderungen:
Zusatztank vorne links, Ersatzrad aufs Dach, Seilwinde vorne

gruss Karlheinz
My Pinzi is my castle.

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lutzl
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hihi

Beitrag von lutzl » Do Mär 06, 2008 22:25

die großen hersteller versprehen immer viel und dann bekommen sie sehr schnell kalte füße, so wie michelin, die erst echte neue reifengrößen und alte größen versprochen haben und dann plötzlich kalte füße ( hatten wohl angst vor einer kleinserie) haha die form ist da, mehraufwand fast null, wenn einer kontakte zu michelin hat, bitte melden.....michelin vertreibt bf goodrich....
Lutz
712 SAN-CH
Pinzgauer RB 718 TD

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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Fr Mär 07, 2008 8:21

Moin Gemeinde,

da ich ja schon seit vor meiner Geburt mit einem Haflinger unterwegs bin, habe ich von Klein auf immer die Stellung/Sturz der Räder beim Haflinger beobachtet. Als ich Ihn dann zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen habe, bin ich dann der Sache nach und nach auf den Grund gegangen und ich glaube beim Pinzgauer ist es ähnlich mit den Stürzen.

Wenn man bei Magna neue Originalfedern kauft, (bei Magna hat sie Anfang 2007 - € 142,90 gekostet + MwSt etc.) hat man für Eine nicht, oder kaum mehr, belastete Vorderachse genau das Richtige.

Die normalen Seilwinden in 12.000 Pfund (5.400kg) z.B. WARN 12000 wiegen mit Stahlseil 62 kg dazu noch eine Halterung von 20kg sind schonmal 82 kg. Jetzt noch beim 3 Achser ein ungefähres Übersetzungsverhältnis von 1,25 bis zur Achse und Ihr habt ungefähr dadurch schon 100 kg mehr auf der Vorderachse. Probiert es am besten aus und setzt euch mal mit Beifahrer rein und noch einen 100 kg Mann dazu und fahrt ohne zu Beschleunigen oder zu Bremsen auf einem großen Parkplatz und schaut euch das während der Fahrt von vorne an. Die Räder sollten minimalen Sturz aufweisen, also gerade so, dass man erkennen kann, das er minimalst in die Knie geht, dann ist es ok. Wenn nicht brauchen wir stärkere Federn.

Wenn der Pinzi schon leer schepp dasteht, wäre es evtl. sinnvoll die Federn aus zu bauen und sich die Kappen und Tellern der Federn genaustens anzuschauen. Auch eine verstellte Spur kann Sturz Probleme verursachen.

Stossdämpfer sind auch ein Thema. Von Sachs gab es drei Versionen für den Pinzgauer. Wir haben 2 davon, den Weichsten und den Härtesten schon im Labor auf dem Prüfstand gehabt. Den Härtesten gibt es noch bei Magna (oder vieleicht auch bei Sachs) für ca. € 140.-. Dann gibt es noch den Monroe, den die schweizer Armee nachgerüstet hat. Den könnt Ihr höchsten zum Trailfahren verwenden, ansonsten vergessen. Ist viel, viel zu weich. (die Druck - Dämpferkennlinie bewegt sich im unteren Drittel der Linie des weichsten Sachs)

Die ganzen normalen Nachrüstdämpfer wie Rancho, Trailmaster könnt Ihr vergessen, die passen nicht (von der Kennung und meistens auch von der Aufnahme) und halten die nur 11,5cm Dämpferweg am Pinzgauer wenn es wirklich wie beim Bluepinz schwer beladen in Marokko zur Sache geht nicht lange aus. Da seid Ihr mit dem Originaldämpfer vom Sachs wirklich am besten dran, wenn man nicht Unmengen Geld ausgeben will.

Wir haben bei uns ja noch den FOX Dämpfer für den Pinzgauer entwickeln lassen mit 8 facher Druckstufenverstellung und Ausgleichsbehälter. Kostet natürlich ein kleines Vermögen. http://www.lorenz-offroad.de/janito_sho ... 2&PCatId=9
Aber zumindest für die Vorderachse sollte sich den jeder Reisende überlegen. Die Dämpfungskennlinie können wir bei jedem Auftrag anpassen. Für Reisen mit vollem Shelter ist, denke ich, die Abstimmung an Anlehnung des härtesten Sachs sinnvoll und dann kann mit der Verstellung immer noch 50% härter werden und ist dann schon im Bereich unserer Rennabstimmung.

Wegen der verstärkten Federn und euren Anfragen werde ich noch das Wochenende abwarten und mir schonmal eine Tabelle machen mit den Anforderungen der Einzelnen Anfragen und versuchen einen Kompromiss zu finden.

Hinterachsen: Den Aufwand die mittlere Feder rauszumachen ist nicht zu unterschätzen. Meistens ist viel Rost im Spiel und es werden zumindest neue Bügel gebraucht. Das lohnt sich nur wenn man mit einem 712M mit maximal 700 kg Zuladung unterwegs ist, oder den Shelter beim SAN nicht mehr drauf macht. Wenn der Shelter ab und zu im Jahr wieder drauf muss, würde ich die Feder nicht rausmachen.

Warum machen eigentlich so viele SAN Fahrer das Ersatzrad aufs Dach über der Fahrerkabine? Wollt Ihr den Karch unbedingt umschmeissen?

Gruß
Lorenz

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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Fr Mär 07, 2008 8:26

@ Lutzl

Was hättetst Du denn gerne? Einen Michelin XZL in 255/85 R 16?

Dann hätte ich noch gerne Einen in 165/12 mit einer Tragfähigkeit von 350kg bei 0,8 bar für den Haflinger ...

Gruß
Lorenz

... jetzt kommt bestimmt gleich der Skiipy und sagt, daß der Reifen nix taugt - und ich sage Ihm dann wieder, daß der Reifen zumindest in 7.50 und 8.25 der Beste ist, den ich kenne und ich mit dem bis jetzt nur einen Platten hatte. (Schlauch im Eimer)

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tirol_pinzi
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Beitrag von tirol_pinzi » Fr Mär 07, 2008 11:30

[quote="Lorenz]

Warum machen eigentlich so viele SAN Fahrer das Ersatzrad aufs Dach über der Fahrerkabine? Wollt Ihr den Karch unbedingt umschmeissen?
[/quote]

Hallo,

genau diese Frage habe ich mir auch schon öfters gestellt. :roll: Obwohl ich sagen muss, dass der für den Reservereifen vorgesehene Platz im Shelter forne links auch nicht gerade optimal ist. :cry:
Für Fahrten ohne Shelter finde ich den Platz genau über den Hinterachsen sehr geeignet! :idea:
schöne Grüße

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Gueller
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Beitrag von Gueller » Fr Mär 07, 2008 11:37

Hallo Zusammen

Also ich für meine Teil muss folgendes sagen:

Mein Reifen passt nicht mehr in den Schrank vom Shelter BF AT 265/75

im Innenraum kann ich den für mein FZ nicht gebrauchen also ist die best noch mögliche Alternative aufs Dach vorne...da hinten an der Türe nicht funktionieren würde auf dauern und mit dem gewicht des Reifens mit Felge.

Grüsse Michel
Fragen erweitern das Wissen ;)

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Stef@n
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Beitrag von Stef@n » Fr Mär 07, 2008 11:49

Zum Thema "SAN und Ersatzrad" folgendes:
Es scheint, als ob nur die originalen 245-16 so richtig gut in den E-Rad-Kasten passen. Ich muss für den 255/85R16 BFG auch in der Türe die innere Lage vom Sandwich plus Schaum im entsprechenden Bereich entfernen. Jetzt passt's wieder.
Jetzt die Frage: Wohin mit dem zweiten E-Rad auf Reisen bzw. wohin mit dem ersten, wenn man den Kasten innen raussägt, um den Shelter innen zu vergrößern?
Kabinendach und Shelterdach sind sicher die einfacheren Lösungen, mit dem Nachteil des hohen Schwerpunktes!
Bleibt noch der Platz an der Hecktüre. Die Türe allein trägt das nicht, da liegt das Rad mitsamt der Türe nach dem ersten Pisteneinsatz auf der Straße. Also muss die Sache nach unten abgestützt werden (auf AHK oder Befestigung der Stoßstangenhörner). Da hält's dann sicher, allerdings muss man's immer umständlich abklappen, wenn man in den Shelter will. Lästig...
Habt ihr noch bessere Vorschläge?
Gruß

Stefan

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tirol_pinzi
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Beitrag von tirol_pinzi » Fr Mär 07, 2008 11:50

Gueller hat geschrieben:
Mein Reifen passt nicht mehr in den Schrank vom Shelter BF AT 265/75
Hallo,

ist der Schrank denn nicht breit genug? Woran liegt es denn, dass er nicht mehr rein passt?
War irgendwie der Meinung, dass die Tür doch breit genug sein müsste! :roll:
schöne Grüße

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Gueller
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Beitrag von Gueller » Fr Mär 07, 2008 11:55

Hallo,

ist der Schrank denn nicht breit genug? Woran liegt es denn, dass er nicht mehr rein passt?
War irgendwie der Meinung, dass die Tür doch breit genug sein müsste!
Ja das schon nur die Halterung mit den Federn ist nicht mer brauchbar und unteranderem will ich das Fach für die Ersatzteile nutzen und um gewisse Betriebstoffe mitzunehmen wie Motoröl usw.
und wenns dann mal auf Reise geht kommt sicher noch ein Reifen mit oder vielleicht auch ohne Felden auf den Shelter....hab ja unten als gegengwicht ca 300l Sprit gebunkert dann.

Bei mir gibts kein Camping Pinz ..... Weltreise Status..

Gibt auch bald Neuigkeiten über Tanks und Kabinendach...
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Beitrag von tirol_pinzi » Fr Mär 07, 2008 12:03

Gueller hat geschrieben:hab ja unten als gegengwicht ca 300l Sprit gebunkert dann.
Ok, verstehe - du solltest dabei allerdings beachten, dass dein Gegengewicht bei Inbetriebnahme des Pinzis wohl recht schnell zur Neige geht. :lol:
schöne Grüße

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tirol_pinzi
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Beitrag von tirol_pinzi » Fr Mär 07, 2008 12:22

@ Lorenz:

Hallo,

beim 716K in ziviler Ausführung habe ich mir mal die Luftfederung der hinteren Achse angesehen. Ich hatte mich davon positiv überzeugen können.
Denkst du, dass sich ein solcher Umbau für einen 710K lohnen könnte?
schöne Grüße

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Karlheinz
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Beitrag von Karlheinz » Fr Mär 07, 2008 18:25

Gueller hat geschrieben:Hallo Zusammen

Also ich für meine Teil muss folgendes sagen:

Mein Reifen passt nicht mehr in den Schrank vom Shelter BF AT 265/75

im Innenraum kann ich den für mein FZ nicht gebrauchen also ist die best noch mögliche Alternative aufs Dach vorne...da hinten an der Türe nicht funktionieren würde auf dauern und mit dem gewicht des Reifens mit Felge.

Grüsse Michel
Ich schliesse mich den Ausführungen von Gueller an.

Gruss Karlheinz
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Wullewatz
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Beitrag von Wullewatz » Sa Mär 08, 2008 13:01

Reifen auf dem Dach!?! Wer macht denn sowas?!?
... unter uns Pastorentöchtern ... hier geht es doch nur um den Eiscafé-Faktor. :·þ

Ich habe das Teil auf dem Dach, da ich sonst keinen Platz für die Kettensäge hätte. Außerdem ist dort jetzt noch ausreichend Raum für einen Kompressor sowie das dafür notwendige Stromaggregat vorhanden.

Sorgen um das Kippverhalten mache ich mir keine.
Wenn der San-Pinzi umfällt, dann sicher nicht, weil ein Ersatzreifen 10% höher hängt.
Sowas liegt nämlich jedesmal immer nur an der Corioliskraft! =:·]
http://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft

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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » So Mär 30, 2008 19:53

Die Luftfederung wäre sicher eine Überlegung wert, aber dann brauchen wir einen Kompressor und was ist wenn die Luftfeder in Island undicht wird? Wir haben das an einem U2450L erlebt, nicht wirklich lustig. Wenn ich Zeit habe, kümmere ich mich mal um Komponenten und Lieferanten der original Luftfederung vom 716K.

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Beitrag von tirol_pinzi » Mo Mär 31, 2008 11:57

Hallo Lorenz,

ich wollte das Thema Luftferderung einfach mal so in den Raum stellen - es sollte dann ein jeder die Vor- und Nachteile für sich abwiegen...!
Bin dir jedenfalls um deine Bemühungen dankbar.

Gruß
schöne Grüße

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Beitrag von kawahans » Do Apr 03, 2008 6:32

Hallo Pinzgemeinde!

Bitte nicht gleich hauen! Weil die Lösung aus einem Jeep stammt.

Ein Jeep-Enthusiast (Dietmar Schmidt) hat für den Jeep eine Luftfederung adaptiert und lässt sie in USA bauen - abgeändert nach seinen Vorstellungen. Sie gibt es für Wrangler und Cherokee, also von der Gewichtsklasse etwas unter Pinzgauer, kostete vor 1/2 Jahr 1800.- € und hat Strassenzulassung!!!
Vorteile: kann auf der Strasse abgesenkt werden, durch einen Ausgleichstank ohne Veränderung der Federwirkung!
Bei den "Oldtimern" wird es ja nicht möglich sein, so etwas einzubauen, aber bei allen anderen? Wenn es gewüscht wird, könnte ich den Kontakt herstellen, der Einbau eines solchen Systems ist beim Pingauer sicher einfacher als beim Jeep, weil mehr Platz ist. Eine Entlastung der Dämpfer wäre ein Zusatzeffekt (für die Rally-Fahrer)

Liebe Grüße aus Graz!

kawahans
Pinzgauer !!!! ist wie eine Ehe: man löst Probleme, die man ohne nicht hätte.
Aber man tut´s gerne....

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Luftfeder hinten?

Beitrag von Pinzlinger » Do Apr 03, 2008 23:25

Hallo,

Luftfeder hin oder her...

Wie willst das hinten anstellen? (4x4)

einen ovalen Balg (mir unbekannt) oder 2 Winzlingsbälge? Wird mit der Tragkraft knapp werden.

Aie Anschlüsse sind meist oben; da muss natürlich auch Platz sein. vorne wird sich das schlecht ausgehen....

Kompressor?

Betriebsdruck?

Beim 6x6 gehts hinten garnicht, denn mit dem Achslastausgleich wirds a bisserl schwierig.... Platz iss genausowenig wie beim 4x4.

Ist aber gute Idee, ich zweifle nur an der Umsetzung....

Grüsse

Stefan
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"Wenn ein Ingènieur zu träumen beginnt sticht er jeden Dichter aus"

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Beitrag von kawahans » Fr Apr 04, 2008 6:17

Da die Stoßdämpfer neben den Federn sitzen, müsste das schon funktionieren. Der Trick ist der, dass die Luftfederung früher greift als die Spiralfeder, diese aber verbaut und wirksam bleibt. In Falle des Pinzaguer wäre eine alte, bereits zu weiche Feder der ideale Ausgangspunkt. Die Luftfeder/ Dämpferkombination ist sehr schlank, sollte sich also ausgehen, man muß aber vielleicht die Aufhängepunkte verstärken. Betriebsdruck bis 10 Bar, Anschlüsse seitlich.

http://www.allradforum.at/forum/index.p ... d=440&hl=1

Man könnte damit auch lastausgleichend arbeiten. Das Fahrwerk ist für den Jeep bereits typisiert.

Leider bin ich noch nicht fahrbereit, aber ich werde mir mit Dietmar Schmidt ansehen, wie das beim Pinzgauer aussieht. Allerdings eben erst nach der Typisierung.

Liebe Grüße aus Graz!

kawahans
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