125 l Tank

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125 l Tank

Beitrag von Hotzenplotz » So Okt 13, 2019 8:35

Hallo Leute

Ich bin letzes Wochenende in einem Steilhang stehen geblieben, weil der Motor ausging. Sprit war noch da, ist aber im hinteren Teil des Tanks zusammengeronnen.
Bei Baumaschinen habe ich schon gesehen, dass der Ansaugschlauch für die Treibstoffversorgung an einer Kunststoffkugel im Tank hängt, die an die tiefste Stelle rollt, aber das ist ja mit der Konstruktion aus zwei Tankelementen nicht möglich.

Wie maxht Ihr das ? Rechtzeitig nachtanken, anderer Tank, ... ?
Grüße aus Wien

Albert
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Re: 125 l Tank

Beitrag von xaver133 » So Okt 13, 2019 10:02

Servus Albert

Nur aus Neugierde wie viel Sprit war denn noch ungefähr im Tank?
Wars weniger als 1/3?

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Re: 125 l Tank

Beitrag von Hotzenplotz » So Okt 13, 2019 15:04

wir haben einen 20 l Kanister reingefüllt, und am späteren Nachmittag mit 65 l wieder voll gemacht.
Also müssen da mindestens 60 l drin gewesen sein
Grüße aus Wien

Albert
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Re: 125 l Tank

Beitrag von xaver133 » So Okt 13, 2019 18:35

Man könnte versuchen zwischen den zwei Tanks einen Absperrhahn einzubauen.
Vor dem Geländefahren (eventuell bergab parken damits im vorderen Tank zusammen rinnt und) Hahn schließen.

Oder man tank noch einmal ganz voll direkt bevors ins Gemüse geht.

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Re: 125 l Tank

Beitrag von kawahans » So Okt 13, 2019 20:32

... oder man baut einen kleinen Durchlauftank (auch Tagestank genannt ein). 2 bis 3 l reichen, wenn er hoch und schmal ist. Wenn man ihn entsprechend ausgestaltet, kann man auch noch einen Ablasshahn für Wasser unterbringen, falls man beim Tanken mal Pech hat :roll: . Das bedingt eine 2. Pumpe und eine Rücklaufleitung, damit sich der Tank wieder entlüften kann (kann man aber bequem in die Entlüftungsleitung des Tanks einschleifen).

Ich hatte vor kurzem das gleiche Problem, das war aber einer leichten Undichtheit in der Saugleitung geschuldet. Mit zunehmender Saughöhe wurde immer mehr Luft mitgesaugt, bis dann zu wenig Sprit ankam. :cry:

Liebe Grüße aus Graz!
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Re: 125 l Tank

Beitrag von Gregorix » Di Okt 15, 2019 9:46

Also generell verstehe ich auch nicht, warum das nicht so konstruiert ist, dass der Verbindungsschlauch im voreren Bereich aus dem Haupttank kommt, und der Saugstutzen etwas weiter hinten ist...so würde beim Bergauffahren immer eine Benzinlacke im Haupttank um den Ansaugstutzen bleiben, die nicht nach hinten in den zweiten Tank rinnen kann. Zurück würde das Benzin aber bei jeder ebenen oder Bergabfahrt problemlos rinnen.


Ist aber nicht so, dennoch, habe ich bei ca 1/3 Tank noch nie Probleme gehabt, manchmal war sogar deutlich weniger drin und ich bin trotzdem steilste Steigungen raufgekommen. Mit dem Sprit, der in Ansaugsystem ist, fährt das Auto auch eine Zeitlang.
Ich denke daher, dass da vielleicht was Anderes nicht passt.
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Re: 125 l Tank

Beitrag von Lorenz » Di Okt 15, 2019 16:43

@ Gregorix: Sehe ich auch so.

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Re: 125 l Tank

Beitrag von unverhofft » Mi Okt 16, 2019 13:39

Moin,

also wenn ich von Benzin auf Gas umschalte, fahre ich ja noch eine Zeit lang die Schwimmerkammern leer.. das reicht bei 60-70km/h vielleicht für einen Kilometer, aber nicht viel mehr.. Das gleiche Prozedere im Stand und Leerlauf.. gefühlt ewig, aber nur weil man ja drauf wartet ;)

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Re: 125 l Tank

Beitrag von Gregorix » Do Okt 17, 2019 14:28

Die wenigsten Steilhänge sind 1km lang, wenn der Sprit auch nur für wenige 100 Meter reicht, sollte man jeden Steilhang raufkommen...
Bei längeren Bergfahrten wiederum, ist es üblicherweise nicht durchgehend so steil, dass sich das Spritniveau durch Abrinnen in den hinteren Tank im Haupttank dauerhaft so garvierend absenkt, dass kein Sprit angesaugt wird, solange noch mehr, als nur die Reserve im Tank ist.
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Re: 125 l Tank

Beitrag von Hotzenplotz » Fr Okt 18, 2019 12:26

Die Situation war in der Hellsklamm in einem Steilhang ohne Möglichkeit abzubiegen. Mein Sohn ist gefahren, und an einer steilen Stelle mit 6 durchdrehenden Rädern rückwärts gerutscht.
Glücklicherweise war da ein tiefers Loch, und der Pinz ist mit der rechten Mittel und Hinterachse dort zum Stillstand gekommen. Aussteigen auf der Fahrerseite war fast wie aus einer U-Boot Luke.
Während wir das Windenseil bergauf gezogen haben, und am Baumgurt befestigt, ging der Motor aus und ließ sich erst nach dem Einfüllen der 20l aus dem Reservekanister wieder starten.
Die Situation war definitiv grenzwertig, aber dass der Sprit ausgeht, war nicht zu erwarten.
Ich habe über der Tankgeberabdeckung eine Kiste quer eingebaut, drum werde im erst Winterquarter dazukommen zu prüfen, ob der Ansaugschnorchel im Tank bis ganz nach unten reicht.
Ein Catchtank ist sicher eine gute Überbrückung in so einer Situation, erfordert aber einen SAN Tankansauger, damit der 2. Anschluß für den Rücklauf genutzt werden kann
Grüße aus Wien

Albert
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Re: 125 l Tank

Beitrag von Wolfram » Sa Okt 19, 2019 6:47

Gregorix hat geschrieben:
Do Okt 17, 2019 14:28
Die wenigsten Steilhänge sind 1km lang, wenn der Sprit auch nur für wenige 100 Meter reicht, sollte man jeden Steilhang raufkommen...
Bei längeren Bergfahrten wiederum, ist es üblicherweise nicht durchgehend so steil, dass sich das Spritniveau durch Abrinnen in den hinteren Tank im Haupttank dauerhaft so garvierend absenkt, dass kein Sprit angesaugt wird, solange noch mehr, als nur die Reserve im Tank ist.
Ich kann dazu nur sagen, daß bei der SK2018 beide Fahrzeuge das Problem hatten, schön gleichzeitig an der selben Stelle. Da waren die Tanks schon relativ leer, vielleicht noch 20 l Rest. Und die steile Stelle war kein km, das war nur ein kurzes Stück. Das scheint also schon öfter vorzukommen beim Doppeltank, beim CH-Tank hatte ich das Problem noch nie.
Gruß
Wolfram
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Re: 125 l Tank

Beitrag von Gregorix » Mo Okt 21, 2019 15:29

Wolfram hat geschrieben:
Sa Okt 19, 2019 6:47
Gregorix hat geschrieben:
Do Okt 17, 2019 14:28
Die wenigsten Steilhänge sind 1km lang, wenn der Sprit auch nur für wenige 100 Meter reicht, sollte man jeden Steilhang raufkommen...
Bei längeren Bergfahrten wiederum, ist es üblicherweise nicht durchgehend so steil, dass sich das Spritniveau durch Abrinnen in den hinteren Tank im Haupttank dauerhaft so garvierend absenkt, dass kein Sprit angesaugt wird, solange noch mehr, als nur die Reserve im Tank ist.
Ich kann dazu nur sagen, daß bei der SK2018 beide Fahrzeuge das Problem hatten, schön gleichzeitig an der selben Stelle. Da waren die Tanks schon relativ leer, vielleicht noch 20 l Rest. Und die steile Stelle war kein km, das war nur ein kurzes Stück. Das scheint also schon öfter vorzukommen beim Doppeltank, beim CH-Tank hatte ich das Problem noch nie.
Gruß
Wolfram
Hab ich ja geschrieben: wenn man mehr als nur Reserve im Tank ist...beim Doppeltank würde ich als Reserve ca 20 Liter ansetzen, dann ist das Niveau im Tank etwa so hoch wie beim kleinen Tank bei etwas über 10 Liter...
Bei Albert waren aber noch 60 l im Tank, da sollte sowas nicht passieren können...
"Wenn der Sprit für wenige 100 Meter reicht", war der aus dem Ansaugsystem gemeint....wenn der Tank mehr als nur Reserve voll ist, dann können dadurch besonders steile Stellen, oder Wellen durch Vibrationen locker überbrückt werden, weil ausreichend rasch wieder Sprit nachgefördert wird..
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Re: 125 l Tank

Beitrag von Norbert » Di Okt 22, 2019 12:07

Catchtank :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Bild

P.S. ich meine das Ernst :wink:
Liebe Grüße aus der Heimat
Norbert

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Re: 125 l Tank

Beitrag von Gregorix » Mi Okt 23, 2019 7:56

Norbert hat geschrieben:
Di Okt 22, 2019 12:07
Catchtank :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Bild

P.S. ich meine das Ernst :wink:
Ich fürchte nur, dass dieser Tank nicht Benzinfest ist... :!: :wink:
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Re: 125 l Tank

Beitrag von Norbert » Mi Okt 23, 2019 10:48

Aber 100 pro sind die benzinbeständig
Liebe Grüße aus der Heimat
Norbert


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