Alu Dach auf 710M

Umbau, Ausbau und Tuning

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WolfgangK
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Alu Dach auf 710M

Beitrag von WolfgangK » So Jul 15, 2007 15:09

Ich überlege mir, ob ich nicht auf meinen 710M ein festes Dach montieren sollte (einbruchsicher und isolierbar). Das Ganze sollte aber wie bei Iralfi's Lösung schnell demontierbar sein, weil ich nicht dauernd mit dem schweren Zeugs rumfahren will.

Ich habe mir schon einige Lösungen angeschaut und habe jetzt folgende Idee:

Die Plane wird abgebaut, ebenso die Querspriegel. Die beiden Längsträger bleiben dran.

Seiten: 2 Seitenteile aus Alu-Tränenblech, unten leicht gekantet, ansonsten flach. Diese werden an den Original Längsträgern des Planendaches eingehängt und an der Bordwand mit Schrauben fixiert. Fenster rein und fertig.

Tür hinten: Der (halbhohe) Türrahmen wird an den Seiten nach oben erweitert. Auf die bestehende Tür wird ein Rahmen aus Vierkant-Rohr geschraubt. Ein Blech über die gesamte Breite und Höhe (Bordwand bis Dach) wird entsprechend der Dachform angepasst. Der Türausschnitt dient als Füllung für den neuen Türrahmen. Wieder ein Fenster rein und fertig.


Bis dahin alles problemlos machbar. Jetzt wird aber etwas schwieriger.


Dach: Das Dach sollte ebenfalls aus einem Stück Alu-Tränenblech bestehen. Über die Breite bekommt es die Dach-Rundung als Form. An den Längsseiten wird es jeweils etwa 10cm (fast) rechtwinklig abgekantet. Das bringt Stabilität und Dichtigkeit. Das Teil wird dann wie der Deckel eines Schuhkartons oben aufgesetzt. Ein paar Querstreben sorgen dafür, dass das Dach die Form behält. Fertig sieht das dann in etwa so aus:

http://lh6.google.com/pinzgauer.deposit ... 16M_RB.jpg

Eventuell kann man das dann auch hochklappbar machen, um Stehhöhe zu bekommen.


Fragen:

Wer kann ein solches Stück Blech in der Grösse (ca. 220x180cm) liefern und nach Muster biegen? Hat jemand zufällig eine Adresse im Raum Stuttgart/Süddeutschland? Oder kann das jeder vernünftige Metallbetrieb?

Hat jemand eine Ahnung (und ist vielleicht vom 'Fach'), was so etwas kosten könnte (z.B. Quadratmeterpreis Blech). Wie lange braucht man, um so ein Teil zu biegen?

Gruss Wolfgang


Tatzelwurm
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Beitrag von Tatzelwurm » So Jul 15, 2007 15:32

Habe vor kurzem mein Rückwand und die komplette hintere Tür auf diese weise umgebaut.
Habe einen Stahlrohrrahmen mit glatten Alublechen beplankt, das ist letztendlich aber Geschmackssache.
Der Preis des Alubleches ist abhängig von der Stärke des Bleches.
Die größte Größe der Bleche beträgt 2x3m ( muß ich aber nochmal hinterfragen ). Meine Überlegungen gehen auch dahin das Dach und die Seitenwände so umzubauen, allerdings sollte bei mir die vordere Plane erhalten bleiben. Die Dachwölbung der Form der Spriegel anzugleichen dürfte nicht so schwierig sein. Eine Lösung für das Führerhaus ist mir allerdings auch noch nicht eingefallen.
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Gruß Andreas

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Beitrag von WolfgangK » So Jul 15, 2007 16:32

Das mit der Hecktür als Anfang ist gar nicht schlecht! Da regnet es nämlich munter rein :D Und zum Einsteigen ist das mit der Plane auch etwas ungeschickt.

Deine Hecktür geht bis ganz nach oben durch, d.h. du hast 3 Blechstücke? Bleibt die nicht oben an der aufgerollten Plane hängen? Man könnte auch die Tür etwas niedriger machen und ein einziges Stück Blech nehmen, aus welchem dann das Türblatt ausgeschnitten wird.

Die Dachwölbung der Form der Spriegel anzupassen halte ich schon für schwierig. Da brauchst Du ne Biegemachine/Presse in welche das Blech quer reingehen muss (220cm).

Aber man könnte natürlich auch die Spriegel der Plane drinlassen und das Dach dort auflegen....

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Beitrag von Tatzelwurm » So Jul 15, 2007 17:15

Meine Tür hat die gleichen Masse wie die K-Tür. Ich habe einen Rahmen aus 4kt- Rohr angefertigt und diesen links und rechts und oben über der Tür mit Alublech beplankt. Die Plane habe ich zusätzlich mit einem Stück Seil hochgebunden das passt jetzt so gerade mit der Tür.
Ich habe die originalen Befestigungspunkte benutzt bis auf 2 Löcher die ich zusätzlich in den Überrollbügel gebohrt habe um das Gewicht der Kanister aufzunehmen. Da hinten ist jetzt alles absolut Wasser- und Abgassdicht, nur bei Flußdurchfahrten kommen ein wenig Wasser rein.
Was noch fehlt ist ein Fenster in der Türe.
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Die Türe habe ich 2-Teilig gebaut, das obere Teil kann ich auch abschrauben und dann die Plane verwenden und die Rückwand ist nur verschraubt damit sich der Originalzustand wieder herstellen läßt

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Beitrag von WolfgangK » So Jul 15, 2007 17:31

Sehr saubere Arbeit! :!: Hast du ne neue Hecktür gemacht? Wieso hast Du nicht das Original nur nach oben verlängert?


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Beitrag von Tatzelwurm » So Jul 15, 2007 18:09

Ich mußte eine komplett neue Tür bauen weil in meinem Pinz die 2-teiligen Rapiertüren drin waren. Die 2 kleinen Seitenteile fehlten mir natürlich auch.
Jetzt passt aber auch mein Kennzeichen gut und an der Rapier-Kennzeichenbeleuchtung schlägt jetzt auch mein Ersatzrad an.

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Beitrag von Anthony » So Jul 15, 2007 18:30

Great picture of the rear end. Having seen it in the flesh I can say that the engineering quality is excellent and very well executed. I think that this is a very practical arrangement for the Pinzgauer M and is a good first stage before making any other body parts before converting M :arrow: MK. All it needs now is the window.

I think Tatzelwurm that you could easily be in business supplying the Pinzgauer World with Rear Ends!

It looks very wet in the photograph and ever so slightly familiar :P :P :P :lol:


Tatzelwurm hat geschrieben:Habe vor kurzem mein Rückwand und die komplette hintere Tür auf diese weise umgebaut.
Habe einen Stahlrohrrahmen mit glatten Alublechen beplankt, das ist letztendlich aber Geschmackssache.
Der Preis des Alubleches ist abhängig von der Stärke des Bleches.
Die größte Größe der Bleche beträgt 2x3m ( muß ich aber nochmal hinterfragen ). Meine Überlegungen gehen auch dahin das Dach und die Seitenwände so umzubauen, allerdings sollte bei mir die vordere Plane erhalten bleiben. Die Dachwölbung der Form der Spriegel anzugleichen dürfte nicht so schwierig sein. Eine Lösung für das Führerhaus ist mir allerdings auch noch nicht eingefallen.
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Gruß Andreas
Grüße

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Beitrag von WolfgangK » So Jul 15, 2007 19:26

Ah, das erklärt einiges.....

Mit der normalen Tür ist das einfacher. Da sind bereits Führungen für Rohre drin (wie an den vorderen Türen) und Gewinde für die Befestigung. Das nach oben zu verlängern ist easy.

Genauso einfach ist das mit den Seiten. Ein Vierkantrohr-Rahmen, dann mit Blech beplanken und fertig. Ich werde aber wahrscheinlich Stahlblech nehmen. Das ist keine grosse Fläche, man kann ein relativ dünnes Blech nehmen und das Gewicht macht damit keinen grossen Unterschied. Aber ein Stahlblech lässt sich eben leicht mit dem Rahmen verschweissen.

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Beitrag von Tatzelwürmchen » So Jul 15, 2007 19:48

hallo!

ich würde das blech garnicht mal unbedingt auf die rahmenkonstruktion schweissen... soweit ich weiss sind die seitenteile der schmitz feuerwehraufbauten auch nur mit sikaflex geklebt, und das hält bombig!

gruss, sebastian

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Beitrag von lralfi » Mo Jul 16, 2007 8:54

Schweissen kannst Du das nicht, das Ding wird durch die Hitze krumm und schief !

Das mit dem Klappen sollte man sich vorher überlegen, sonst werden die Details evtl. sehr kompliziert.

Insgesamt waren die Blecharbeiten komplizierter als ich dachte, zum Glück gibt's ja Atze :-) Den kannst Du übrigens fragen, er kann Dir da auch machen, ein vermurkstes 3x2m Alublech ist recht teuer !
Warum willst Du das Dach aus Riffelmachen ??? Sieht aus wie ne Käsereibe, lässt sich schlechter biegen und das Wasser steht drauf. Aber das ist Geschmacksache !

Ich würde das Blech nicht dicker als 1mm wählen, ist leichter als die Plane und lässt sich leichter bearbeiten.

Wenn Du Lust hast, komm vorbei ! Ist ja nicht weit !

Gruss Ralf
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Beitrag von WolfgangK » Mo Jul 16, 2007 9:32

Also das mit dem schweissen sollte schon gehen, das sind ja nur eine Handvoll Schweisspunkte, um das Blech am Rahmen zu fixieren.... aber Sikaflex pappt ja auch ganz gut :shock:

Das mit dem Riffelblech ist noch nicht entschieden, da koennte man auch ein normales Alublech nehmen. Der Nachteil vom glatten Blech ist halt, dass man jede kleine Macke/Delle sofort sieht.

Nicht dicker als 1mm? Ui, das ist bei dieser Flaeche aber schon arg duenn.

Da braucht man entweder Sicken oder eine gute Stuetzstruktur darunter, um das einigermassen stabil hinzubekommen. Was fuer Material hast du denn fuer dein Dach benutzt? Alucobond?

Und das mit dem Klappen kann man ja auch anders machen: das Blechdach fest montieren und dann ein Schlaf-Klappdach vom VW Bus drauf.


... und auf dein Angebot, das mal anzuschauen, komm ich sicher zurueck :D

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Beitrag von lralfi » Mo Jul 16, 2007 9:44

Ich wollte ursprünglich auch Alucobond benutzen, aber das Problem dabei ist, die Dicke des Materials, Es lässt sich nur schwer über einen Radius biegen.

Ausserdem ist es sauteuer. Klar kann man auch ein Fertigdach aus nem Camper benutzen, ich traue denen aber im Offroad Einsatz nix zu. Ausserdem sind sie für meine Zwecke zu klein. Wenn ich einen 710er hätte, würde ich den Klappmechanismus auf jeden Fall vorn am Scheibenrahmen anschlagen, oder aber seitlich klappen. Das bringt beim kurzen den nötigen Platz. Die Lösung, die mir am besten gefällt ist die von Trayon.

Ich habe eine 20x20 mm Profilunterkonstruktion unter dem Blech, leicht und ausreichend stabil.
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Beitrag von WolfgangK » Mo Jul 16, 2007 10:27

Es gibt sehr schoene Loesungen (wie die von Trayon), aber das wird dann halt alles ziemlich aufwendig und teuer.

Aber das mit dem ganz vorne anschlagen hat was..... Wenn man eh ein neues Dach von vorne bis hinten macht, dann braucht man sich ja auch nicht unbedingt an die Original-Dachbiegung halten. In diesem Fall kann man das Dach flach machen. Das erspart jede Menge Aufwand, kein Biegen der Flaeche und der Unterkonstruktion...alles gerade.

Der Windschutzscheibenrahmen ist ebenfalls gerade. Das Dach koennte also wirklich wie ein 'Schuhkartondeckel' aussehen. Nur wo es auf dem hinteren Dachbuegel aufsitzt muesste die Form angepasst werden.

Die ebene Oberflaeche waere dann auch ein super Dachtraeger....

Das ist wirklich eine genauere Ueberlegung wert.


Ich glaube ich komme wirklich mal bei dir vorbei, dann kann ich mir das mal anschauen...

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Beitrag von Stef@n » Mo Jul 16, 2007 10:34

Was mir als "M"-Fan ein bisschen bitter aufstößt, ist die Sache, dass ihr die Plane vorne am Scheibenrahmen ansetzen wollt und so die Plane durch ein Hardtop ersetzt. Da lasst ihr euch (speziell in den Bergen) ein Erlebnis entgehen, das seinesgleichen sucht!
Klar, es kommt auf die Anwendung an (sehr heiss, sehr kalt, viele lange Strecken im höheren Geschwindigkeitsbereich), aber ich bin glücklich mit meinem Cabrio mit der festen Box hinten drauf... :D
Gruß

Stefan

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Beitrag von lralfi » Mo Jul 16, 2007 10:39

Klar, da hast Du recht, aber wenn das Klappdach erst hinter dem Fahrerhaus anfängt ist es beim 710 einfach sehr kurz.
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Beitrag von Stef@n » Mo Jul 16, 2007 10:40

lralfi hat geschrieben:Klar, da hast Du recht, aber wenn das Klappdach erst hinter dem Fahrerhaus anfängt ist es beim 710 einfach sehr kurz.
Klarer Fall von "seitlich anschlagen", wie du schon erwähnt hast!
Gruß

Stefan

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Beitrag von lralfi » Mo Jul 16, 2007 12:48

beim 710 käme für mich vermutlich auch nur seitlich in Frage, und zwar so, dass die Dachinnenseite als Liegefläche genutzt wird.
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Beitrag von WolfgangK » Mo Jul 16, 2007 12:59

Na das wird ja immer aufwendiger.... Wenn hinterher auf der aufgeklappten Flaeche geschlafen werden soll, muss diese ziemlich stabil sein und zum Boden hin abgestuetzt werden. Ausserdem wird der Zeltaufbau kompliziert, da er ja einen stabilen 180 Grad Bogen haben muss.

Da nimmt man doch besser gleich ein grosses Dachzelt.

Ich finde das mit dem vorne angeschlagenen Dach besser. Das ist noch mit ueberschaubarem Aufwand zu bewerkstelligen und wird nicht allzu schwer. Die Groesse reicht doch locker fuer eine Liegeflaeche.

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Beitrag von lralfi » Di Jul 17, 2007 8:22

Da hast Du schon recht, nur musst Du Dir klar werden, was Du mit dem Umbau erreichen willst.
Was ich meine sieht so aus
http://www.trayon.com/

Ich finde die Idee genial, die Umsetzung sollte nicht vo viel aufwendiger sein.
Dachzelt ist schön und gut, aber kein Ersatz dafür.
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Beitrag von WolfgangK » Di Jul 17, 2007 9:07

Ja, hab's gesehen, ne sehr schöne Lösung.

Aber ich denke das wird mir zu gross und zu aufwendig, womit wir bei der Frage sind, wofür der Umbau gedacht ist.

Ich hatte mehrere Jahre lang einen Iveco Daily 4x4 Kastenwagen. Komplett ausgebaut für 2 mit allem Schnickschnack (Stehhöhe, kleine Dusche, Warmwasser, Heizung, Kompressorkühlschrank, Spüle, Herd, grosse Tanks, 100% Sperren, Untersetzung...). Der (und sein Vorgänger, ein VW Bus) brachte uns auch ziemlich weit in der Gegend rum: mehrmals Island, Syrien, Jordanien, Türkei bis zur iranischen Grenze, Marokko....usw. Irgendwann wurde Europa zu klein und wir haben Flugreisen mit Mietmobilen gemacht (Australien, südl. Afrika, Patagonien, Feuerland, USA...). Der Iveco stand damit hauptsächlich rum, also haben wir ihn verkauft.

Der Pinzi war eigentlich nicht als Ersatz für den Iveco gedacht, sondern eher als 'Wochenend-Spielzeug' oder 'Funcar'. Aber eigentlich bietet sich das Teil ja an, Wochenend Touren in die Alpen oder so was zu machen.

Dafür soll er erst mal ausgebaut werden.

Längerfristig ist aber schon angedacht, den Pinzi eventuell nach Südafrika oder Namibia zu verschicken. Wir haben zwar nicht so viel Zeit wie Michael und Gerti, aber für 2x4 Wochen Jahresurlaub würde sich das Verschiffen schon lohnen.

Die Idee ist also, das Ding erst mal geschlossen zu bekommen um Langfingern das Werk etwas zu erschweren. Dann soll ein einfacher Ausbau für Kurztrips rein, der leicht entfernt werden kann.

Das Dach muss aber von Anfang an so konzipiert sein, dass es später auch für längere Touren taugt. Da wir aber nur zu zweit sind brauche ich auch dann nicht unbedingt den Platz, den die Trayon Lösung bietet.

Aussderdem will ich mir die Option offen lassen, etwas auf dem Dach zu verstauen. Das geht mit einem Hub- oder Klappdach, aber nicht mit dem Trayon.

Und bis das alles fertig ist, nehm ich halt im November den Grand Cherokee mit nach Libyen :roll:


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