Landrover Katze aus dem Sack

Ob Rad, Kette oder Schraube - Hauptsache es fährt

Moderator: eniac

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Lorenz
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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Lorenz » Mi Jul 01, 2020 8:54

So ungefähr wird er aussehen:
https://ineosgrenadier.com/reveal/exterior-design

Im Moment ist der Server glaube ich etwas überlastet ...

Schön finde ich, dass man sieht, dass es geht einen ernsthaften Geländewagen u.a. für Europa zu bauen ohne ihn rund zu lutschen.

Euro6 und Assistenzsysteme bekommt man halt nicht weg.


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Allgäu
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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Allgäu » Mi Jul 01, 2020 14:27

Ist jetzt aber irgendwie vom äußeren her ein Defender geworden!

Da hätte ich jetzt schon etwas mehr innovation erwartet!

Weis man denn schon wo der sich preislich bewegt?

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Pinzi-Süd
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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Pinzi-Süd » Mi Jul 01, 2020 17:33

ja, gottseidank ist es ein Defender geworden und kein weichgespültes SUV wie der Defendernachfolger von Land Rover

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plipp56
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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von plipp56 » So Jul 05, 2020 17:40

Schaut aus wie eine billige indische Kopie eines Landrovers, hätte mir mehr Innovation im Design erwartet, vor allem mit den techn. Mitteln die heute zur Verfügung stehen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor plipp56 für den Beitrag:
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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Joeri » Mo Jul 06, 2020 15:41

Bitte kein Land rover :roll: :evil:


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Allgäu
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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Allgäu » Di Jul 07, 2020 14:34

Da gibt es wohl noch einen neuen Konkurrenten!

Ford SUV mit einer neuen, alten Marke " Bronco "

https://www.auto-motor-und-sport.de/neu ... ene-marke/


auch hier heißt es mit minimalstem schnick schnack!

Mal sehen, wird bald offiziell vorgestellt!

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Lorenz » Di Jul 07, 2020 14:40

Zitat AMS:
Drei Modelle sind für die Marke Bronco schon mal ein guter Anfang. Ganz sicher folgen weitere. Aus deutscher Sicht ist dabei spannend, ob die neuen Broncos den Sprung nach Europa schaffen – die Vorgänger waren hier nie offiziell im Angebot.

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Stef@n » So Jul 12, 2020 17:25

Man liest, der Grenadier würde bei Magna die Serienreife bekommen: https://www.auto-motor-und-sport.de/neu ... aufsstart/

Grüße

Stefan

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Lorenz » Mo Jul 13, 2020 5:25

Ja, das ist so. Es wird dort schon seit 6 Monaten dran gewerkt und am Fahrwerk seit über 2 Jahren bei Magna in Steyr / Wels / St. Valentin.
Der Plan ist, dass Ende 2021 die ersten Serien Grenadiere zum Verkauf kommen.
5 Türer und ein 4 Türer Pickup mit etwas längerem Radstand werden parallel entwickelt.


Das Hauptwerk soll eigentlich in Wales auf der grünen Wiese sein und die Planierarbeiten sind schon angefangen. Jetzt hat abert der Daimler dem Grenadier das Werk in Hambach (in Frankreich) vom Smart zum Kauf angeboten. Die Bauarbeiten in Wales wurden angeblich auf Eis gelegt, und es wird sinniert ob man zu den Galliern geht oder nicht. Für nicht Common Wealth affine Menschen wäre es wohl besser wegen Brexit etc., die Interessenten aus dem Commonwelath usw (Australier, Kanadier, Süd Afrika etc) für so ein Auto laufen aber Sturm für viele von denen muss es aud GB kommen.


Noch eine Anmerkung zu der Konzeption. Das Fahrzeug ist kein Nachbau des Defenders. Die Karosserie hat starke Ähnlichkeiten weil der Big Boss ein Land Rover Fanatiker ist aber die Technik darunter ist zumindest von der Konzeption her viel stabiler, moderner, wertiger und etwas komfortabler als der alte Defender ob das in der Praxis hält ewas es verspricht werden wir sehen.

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Gregorix » Do Jul 16, 2020 9:54

Warum sich jemand wünschen kann, das ein Auto aus GB kommt, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben.
Bezüglich Design inovation:

In diesem Punkt ist weniger mehr, es gibt nämlich einen gewaltigen, für Geländewagen wichtigen Unterschied zwischen dem innovativen Design von heute und der zweckorientierten Gestaltung von früher (betrifft im Grunde auch technische Lösungen):

Früher wurde die Gestalt entsprechend dem Zweck des Produkts ermittelt und dannach versucht der daraus entstehenden Form etwas Gefälligkeit zu geben, ohne den Zweck zu behindern
Heute wird das Design nach Mode, Marketing und Immage gestaltet und dann mit technischen Lösungen versucht, das ganze für den (scheinbaren) Zweck etwas tauglicher zu machen.

Aus dem Grund schaut ein Defender, G, oder HDJ, oder ein Pinzgauer, C303 und Forward Contro im Grunde sehr ähnllich aus.
Die schauen so aus, weil diese Form ihrem Konzept entsprechend im Gelände optimal ist.
Alsl Negativbeispiel der neue Defender (oder jedes andere SUV): die schauen so aus, wie sich ein Designer einen modernen Immageträger vorstellt, ohne praktischen Nutzen. Führt dazu, das die Grundform ausschaut, wie das, was es sein soll: eine moderne Interpretation des Defender Designs, man aber damit kaum ins Gelände kann, ohne schwere Schäden zu riskieren, oder umfangreiche Zubehör Anbauteile zu benötigen.

Daher muss eine ernsthafter Offroader auch neu wieder so ausschauen, wie ein alter...Gestaltungsspielraum gibt es nur in Details ohne den Zweck zu behindern. Das dieser Speilraum als Zitat zum Defender genutzt wurde liegt an den Vorlieben des Chefs. Für mich hätte es auch mehr Richtung G gegehen sollen, aber alles besser als innovativ modern, weil das die Geländetauglichkeit in jedem Fall einschränkt. (Da geht es nicht nur ums durchkommen, Geländetauglichkeit umfasst viel mehr, führt hier aber zu weit)

Dies ist auch der wesentliche Unterschied zwischen SUV und Geländewagen: Ein Geländewagen wurde dafür konstruiert im Gelände seinen Zweck zu erfüllen und dann mit den notwendigen Erweiterungen versehen, damit er auch im normalen Verkehr nutzbar ist.
Ein SUV wird nach Zeitgeist für den Straßenverkehr Designed und dann mit etwas Zusatzausstattung Richtung unbefestigten Gelände ertüchtigt.
Gregorix / Old Shatterhand.(c. Lorenz)
Warum nur einen Pinzi, wenn man um´s doppelte Geld auch zwei haben kann...

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Franz » Do Jul 16, 2020 10:38

Schließe mich vollinhaltlich an - bei einem Arbeitsgerät hat die Form auf jeden Fall der Funktion zu folgen! Dass der neue Defender im Gelände nicht so schlecht ist, kann ich mir mit entsprechender Bereifung gut vorstellen. Aber Dauer-Haltbarkeit und Wiederverkaufswert bei artgerechtem Einsatz?
Schon der G der Baureihe 463 eines Bekannten, also ein vergleichsweise noch "echter" Geländewagen, hatte bei einem geplanten Eintausch nach 2 Jahren in hartem Jagdeinsatz (so wie in der Werbung und in Prospekten als typischer Einsatz angepriesen) fast 50% vom Neupreis eingebüßt. An einen neuen Defender nach vergleichbarem Einsatz möchte ich da gar nicht denken.......

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Jan » Do Jul 16, 2020 23:50

Ich habe ja noch nie ein Fahrzeug neu gekauft, aber vielleicht werde ich bei der Kiste schwach? Vorausgesetzt, der Grenadier wird keine Eintagsfliege wie Santana Hanibal oder Iveco Massif. Aber bis sich das herausstellt, da gehe noch zehn Jahre ins Land. Nun gut, ich bleibe meinen alten Karren... :D

Wie global ist denn das Versorgungsnetz von Magna-Steyr und BMW? Das schafft ja nicht einmal Land Rover so richtig für die Globetrotter...

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von exilfranke » So Jul 19, 2020 10:51

Versorgung: bitte erstmal definieren, wo Du wie Versorgt werden willst?

Weder LR noch Toyota noch Mercedes Benz haben in den Anden oder im Australischen Outback eine näherungsweise den hiesigen Zuständen entsprechende Abdeckung mit Stützpunkthändlern. Das wäre also zu viel Verlangt. Mit anderen Worten, weltweit gesehen ist es nicht so schwer, adäquate Versorgung mit Servicedienstleistung und Ersatzteilen zu etablieren.

Ich würde insofern auch dazu tendieren, da es sich um ein "labour of love" Projekt des Herrn Ratcliffe handelt, zu unterstellen, dass die ersten paar Jahre das ganze erhalten bleibt - nicht wie beim Santana / Massif, als das dann den Corporate Beancounters ins Auge stach. Nur, was wenn jim keine Bock mehr hat? Bei den angestrebten Zahlen musst Du ja praktisch erstmal Danke sagen, wenn Du von Jim R. ein Auto zugeteilt bekommst, denn der schiebt ja je Auto gerechnet sicher fünfstellig Entwicklungskohle hinterher.

Um bei dummen Vorurteilen zu bleiben: ob Franzosen oder Engländer, beide haben ihren Ruf bezüglich der Qualität der Umsetzung ambitionierter automobiler Ideen. Ich glaube, das schenkt sich heutzutage überhaupt nichts mehr. "Das Auto" ist ein Weltprodukt, die Trümmer die da drin stecken, kommen von überall her, und die Standards, nach denen zusammengebaut wird, können in industrieller Produktion weltweit gehalten und umgesetzt werden, wenn das gewollt ist. Die Gretchenfrage dabei ist, wieviel Geld dieses wo kostet. Ich denke, die Anschaffung der Fabrikhalle selber ist dabei eher sekundär.

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Jan » Mo Jul 20, 2020 21:15

Zur Versorgung: Daß in den Anden, dem Outback, meinem Heimatdorf und den Polargebieten weder Mercedes noch BMW eine Vertretung betreiben ist klar. Und natürlich gibt es kontinentale Unterschiede bei den Marken. Aber während mich das früher überhaupt nicht interessiert hat, verfolge ich das seit etwa zwei Jahren genauer. Und so muß ich feststellen, daß Mercedes der Goldstandard der globalen Versorgung ist. Gerade mit den älteren Karren, die bei uns eben schon vor zehn und mehr Jahren als Gebrauchtfahrzeuge exportiert wurden. Das betrifft Pkw, Transporter, Lkw. Natürlich kann man selbst hier nur eine Versorgung (Ersatzteile neu oder gebraucht, sowie findige Mechaniker, entweder geschult durch Mercedes oder die Schule des Lebens) bei den gebräuchlichen Typen erwarten. Ich wage die Behauptung, daß bezüglich der Versorgung ein W123 230 das ideale Fahrzeug ist... :D

Natürlich kann man als Pinz-Fahrer dank Internet und Globalisierung beim Lenz ein Teil bestellen und es wenige Tage später durch DHL ausgeliefert bekommen. Dank Werkstatthandbuch und simpler Mechanik wird es viele Werkstätten geben, die den Schaden dann beheben können. Aber mit einem modernen Fahrzeug, wo mit der speziellen Software irgendwelche Ersatzteile erst angelernt werden müssen?

Bei den übrigen Punkten stimme ich Dir voll zu, das wird spannend!

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Pinzi-Süd » Di Jul 28, 2020 23:25

Vielleicht sollte ich mir einen mieten, mal sehen, ob er die Tour im September überlebt :lol:
https://rentadefender.de/booking

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Pinzi-Süd » Di Jul 28, 2020 23:35

Die AGBs sind gut:
kein Gelände, keine Vollkasko
https://rent.jaguarlandrover.com/filead ... draft3.pdf
ok, ist halt kein Defender, sondern Straßenschrott ;)

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Joeri » Mi Jul 29, 2020 8:40


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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Allgäu » Mi Jul 29, 2020 16:32

Und wer es elektrisch und rustikal haben will das hier!

https://www.youtube.com/watch?v=-dav55o ... mb_rel_end
https://www.youtube.com/watch?v=rXvQwlCfEyQ

https://ecomento.de/2019/09/20/bollinge ... ember-vor/

Da gibt es wohl viel neues die nächsten Jahre :D

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Re: Landrover Katze aus dem Sack

Beitrag von Mojohand » Do Jul 30, 2020 17:42

Rustikal, ja das ist der richtige Ausdruck dafür. Warum brauch ich bei einem E-Auto eine Motorhaube, die ich dann als Kofferraum nutzen kann, bei einem E-Auto könnte man endlich mal eine Form bauen, die vollkommen vom traditionellen Bild eines Autos abweicht aber keiner macht es. Sogar ein Tesla hat eine "Motorhaube". Bei einer E-Lok hat man ja auch keinen Kessel und keine Schornsteinattrappe oder bei einem Motorschiff Masten mit Fake-Segeln dran.
Da gefällt mir dieser Zeitgenosse schon besser, https://www.stadtkind-stuttgart.de/stut ... -motorrad/ der hat ein E-Motorrad gebaut, dass sich nicht an der herkömmlichen Morradform anlehnt.

Grüße
Bernd
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Jan (Sa Aug 01, 2020 0:33)
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Pure Vernunft darf niemals siegen.


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