Beadlock Felgen für Dieselpinzgauer

Volles Aroma ohne Rußfilter - was sagt der TÜV ?
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Pinzimog
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Beitrag von Pinzimog » Mo Feb 15, 2010 15:29

Nach der Reifengröße hattest Du schon weiter oben gefragt. Ist 235/85R16. Montiert auf dem Auto sind sie noch nicht. Kommt erst wenn das Salz von der Straße ist.

LG Dirk

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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Mi Feb 17, 2010 18:42

Habe eben für einen Kunden auch die G Beadlocks in 6,5 x 16 bekommen.
Das Montieren des Beadlocks ist schwierig.
Hast Du dazu Seife oder sowas genommen? Ist das erlaubt?
Weil mit Draufspringen und so oder auf dem Reifen rumhüpfen keine Chance den Reifen auf die Felge zu bekommen. :?

Steyr-Daimler-Puch Crack
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Beitrag von Steyr-Daimler-Puch Crack » Mi Feb 17, 2010 20:59

Mit Montagepaste ( Seife) einschmieren, auf richtige Montagerichtung und Stellung achten und aufpressen. Das Aufpressen kannst du vorsichtig mit der Abdrückschale der Montagemaschine versuchen, nur stufenweise und stets das Rad drehen, nicht den Wulst nur den Beadlockring drücken. Besser du gehst zu einem Industrie-Reifenhändler und lässt sie dir mittels Ring, welcher zur Montage von SE-Reifen verwendet wird, aufpressen. Die richtige Beadlock-Breite wird dir dein Lieferant zu den Reifen genannet haben.( unterschiedliche Wulstbreiten..)

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Pinzimog
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Beitrag von Pinzimog » Do Feb 18, 2010 8:00

Bei mir ging nicht der Beadlock, nicht zu verwechseln mit dem Notlaufring, schwer auf die Felge sondern der Reifen. Wurde dann mit Montagepaste eingeschmiert und maschinell aufgepresst. Aber so wie in der Montageanleitung dagestellt, mit draufspringen, geht nichts. Nicht umsonst hat die Felge 4 durchgehende Bohrungen um Felge und Felgenring vorzuspannen mit einer Schraube in der Größe M12x80. Bis die 16 Muttern auf die Bolzen passen.

LG Dirk

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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Do Feb 18, 2010 8:06

Weist Du noch die Breite Deines Beadlockrings?

Ich probiere es gerade mit einem fast neuen 7.50 XZL, wenn ich da nicht gezielt drauf springe, ist meine Kniescheibe im Eimer, deßhalb habe ich es erstmal gelassen. Ich dachte eigentlich Beadlockfelgen müssten ohne Presse zu montieren sein, aber man lernt ja nie aus.

In der Wüste würde ich mit dem Saurer mal drauffahren oder mit dem Highjack Druck ausüben, aber ich will die neue Felge nicht so malträtieren.

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engele
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Beitrag von engele » Do Feb 18, 2010 8:48

@ lorenz
du hast ja die 6.5er für dein österreicher kunden...

also bei der montage unserer 7,5 zoll felge und 285er gings so. bin drauf gestanden und hab dann 4 schrauben ansetzten können. Aber ohne Beadlock.
Wir hatten dann den einen Reifen aus versehen falsch rum drauf gemacht. den runter machen nur mit der maschinen möglich!!! und selbst das wars ein sch.....

bin mal gespannt wies mit meinen 6.5ern klappt.

aber ob das so toll funktioniert in der wüste???

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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Do Feb 18, 2010 8:54

Das letzte Mal in der Wüste hatten wir an einem Auto in 2 Wochen 11 Platten. Davon nur 1 oder 2 durch wirkliche Löcher. Die 1 oder 2 Beadlockwechsel werden wir schon hinkriegen, ist auch nicht schwieriger als eine normale Schlauchlosfelge, wir sind ja erst am Anfang mit den Erfahrungen bei Beadlocks, und ich kann an der Kundenfelge auch nicht so wirklich Gewalt anwenden, weil es sonst Kratzer gibt.

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Beitrag von Pinzimog » Do Feb 18, 2010 11:51

Der Beadlock ist 13 cm hoch und 2 cm stark.

LG Dirk

Steyr-Daimler-Puch Crack
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Beitrag von Steyr-Daimler-Puch Crack » Do Feb 18, 2010 14:24

Auch die Beadlock haben eine Montagestellung, und zwar zur richigen Be-und Entfüllung. Ist dieser Ring falsch montiert bekommt man sehr schwer Luft in und aus dem Reifen.
Der Beadlock muss

a,stramm auf der Felge sitzen um sich nicht zu verdrehen und

b, die richtige Breite haben.

Die richtige Breite ergibt sich von der Felgenbreite und vom verwendeten Reifen.
Dabei ist es egal ob es sich um den gleichen Aussendurchmesser, sprich Grössenbezeichnung handelt, jeder Reifenhersteller hat verschiedene Wulstbreiten. Diese Wulstbreiten sind nicht genormt, auch bei gleichem Hersteller variert diese Breite bei gleicher Grösse! Der Reifen muss eine Vorspannung auf beide Wulstseiten haben, damit er dichtet. Ist der Beadlock zuschmal, hat dieser keine Funktion. Das ist der Nachteil an den "Gummiringen". Der feste Sitz ist auch nötig, damit der Beadlock nicht den Wulst durch drehen aufarbeitet.

Für den schnellen Reifenwechsel, ohne Maschinen, würde ich eher das System von Staun verwenden. Es arbeitet wie ein Luftsack. Es ist jedoch ein zweites Ventil an der Felge anzubringen.Der Hauptvorteil liegt in der Selbstanpassung der Felgenbreite. Die Verdrehsicherung übernimmt der Ventilanschluss. Zudem hat man einen sozusagenden Notlaufring, ausgebildet als Luftsack. Dies hat auch den Vorteil , das bei plötzlich platzendem Reifen
a, das Fahrzeug nicht kippt( Ballonreifen) oder ins Schlingern kommt. Besonders interesant bei den Hutchinson, da diese einen positiven Lenkrollhalbmeter auf dem TD haben.

b,die Felge bei platzen des Reifens (beim befahren von Steinen oder anderen harten Untergründen) schont und Brüche vermeidet.

Dies kann der Beadlock alles nicht.

Der Nachteil, es erlischt die Betriebserlaubniss für die Felgen, da ein Loch gebohrt werden muss. Eintragungspflichtig, da es eine Änderung an tragenden Bauteilen ist. deutsche Gesetze...

Infos auf Staunproducts.com
für 6-6,5 16er Staun SBLN166

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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Do Feb 18, 2010 14:30

Also mir ist das Staun Gewurschtel deutlich unangenhmer als der Beadlockring. Der Ring muss von der Breite her halt passen ...

Um Notlaufeigenschaften zu erreichen kann man ja auch eine Notlaufring anstatt des Beadlock nehmen.

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engele
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Beitrag von engele » Do Feb 18, 2010 16:42

Aber den Norlaufring bekommst net alleine rein.

hab Reifen bekommen wo des ding drinn war. mit meiner 8000Warn rausgezogen obere Lage und die hat sich richtig anstrengen müssen!!!

und zum reinmachen gibt es ne spezielle presse dann muß den ganzen kram zu hutchinson schicken oder komplett kaufen.

Was nehmt ihr für Schrauben? die orig. oder?

Gruß

Steyr-Daimler-Puch Crack
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Beitrag von Steyr-Daimler-Puch Crack » Fr Feb 19, 2010 1:31

Die Notlaufringe lassen sich nur im gepressten Zustand in den Reifen einführen. Dazu gibt es eine horizontal Presse, die den Notlaufring oval presst und ihn dann in den Reifen einführt. Es geht auch mit einem Spannband und zwei Personen,davon rate ich aber ab und beschreibe es auch nicht, da grosse Verletzungsgefahren bestehen.

Die original Schrauben sind definitiv zu kurz.

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engele
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Beitrag von engele » Mo Feb 22, 2010 11:12

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Also die Schrauben der Stahlfelgen sind knapp mit 8 gängen.
hab die schruben der Alufelgen grad mal probiert die passen.

warum werden auf ebay felgen angeboten glaub von pinzimog die so brutallange köpfe haben?=
die stehen ja nen halben meter raus.

Gruß

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Beitrag von engele » Mo Feb 22, 2010 20:14

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so einfach die großen genommen vom zivilen g und den alufelgen.

hier das ergebnis. kanns kaum erwarten bis meine vom lackierer kommen.

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Beitrag von xaver133 » Mo Feb 22, 2010 21:17

Ma is der liab!!!
Den hät i a gern.

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Stef@n
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Beitrag von Stef@n » Mo Feb 22, 2010 22:05

Ja was bin ich froh, dass ich keine Kohle hab... :roll:
Gruß

Stefan

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Christian F.
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Beitrag von Christian F. » Do Mär 04, 2010 13:47

Hallo,

mich würde ja mal interessieren, ob schon jemand Reifen ohne professionelle Hilfe eines Reifenmonteurs montiert hat. So wie ich das hier so sehe, läßt sich der Reifen mit Muskelkraft doch nicht so einfach aufziehen, wie es in der Produktbeschreibung von Hutchinson geschrieben steht. Was nützt mir eine solche Felge, wenn ich in der Wüste doch nur Probleme damit habe.


Schöne Grüße,
Christian

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Beitrag von Lorenz » Do Mär 04, 2010 13:50

Notfalls mit Gewindestangen draufziehen.


Mit diesen Felgen müssten die Platten Reifen im Sand um mindestens 70% zurückgehen, das hilft dann schon viel.

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Beitrag von engele » Do Mär 04, 2010 13:53

also ich hab die selber aufgezogen.
die 7,5 er felgen kein problem.
bei der 6.5 er muß du mit zwei langen schrauben oder gewindestangen arbeite sonst bekommst du die außenseite nicht in den reifen.

wenn man es schonmal gemacht hat kein problem. aber ohne schlagschrauben (hat des jeder in der wüste?) ne menge arbeit.
gewichte kann es zwschen 200 und 1100g prog felgen sein. Ist aber normal.

Ich weiß nur nicht wie ich die wieder runterbekomm!!! keine ahnung. vieleicht mit gewalt den ring abzeiehn. ist doch frisch lackiert. :cry:

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Beitrag von Christian F. » Fr Mär 05, 2010 10:16

Hallo,

wenn ich mir das 2. Bild, welches Lorenz auf Seite 1 eingestellt hat, anschaue, benötige ich 4 Gewindestangen, um die Reifen auf die Felge zu bekommen. Sehe ich das richtig?


Gruß, Christian

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