Pinzgauer 718K umbau auf 2,5 TDI 103 Kw

Rund um Glühkerze und Servopumpe der Selbstzünder

Moderator: eniac

Toni12M18
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Pinzgauer 718K umbau auf 2,5 TDI 103 Kw

Beitrag von Toni12M18 » So Nov 20, 2011 14:12

Bin grad mitten im Umbau DT auf TDI 103 Kw
Mit der Hilfe von S-Tech in Gleisdorf Stiermark Austria
Erste Meldungen Aut. Getriebe zu Motor ist bereits verbunden, Nun Motoraufhängung in Arbeit. 1 Ausfahrt in 3 Wochen Fotos folgen
Wir planen einen Umrüstsatz für jedermann möglich.
Mein 718K ist mit dem Original Motor einfach zu schwach,deshalb 140 Ps Motor von Audi A6 mit Box 160 PS das muß reichen !! Und dann ab in die Wüste.
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begga69
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Beitrag von begga69 » So Nov 20, 2011 14:25

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Toni12M18
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Beitrag von Toni12M18 » So Nov 20, 2011 14:32

Natürlich ein Pinzgauer 718K vom ÖBH Versteigerung Salzburg
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begga69
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Beitrag von begga69 » So Nov 20, 2011 14:42

Hört sich nicht schlecht an, bis auf die Tatsache das du in einen Pinzgauer ein Steuergerät einbaust ;)

Toni12M18
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Beitrag von Toni12M18 » So Nov 20, 2011 15:01

na ja das Steuergerät vom Audi A6 BJ 95 ist net anfällig auf Fehler d.H durch die Verbindung zu Magna wird ein Neues geschrieben das ohne Wegfahrsperre auskommt und der Rest ist ein Kinderspiel den der Motor hat noch keine Can Bus Steuerung und ein Steuergerät kostet dann ca 250 Euro kann man ja Reserve mitnehmen. Ich kenn keinen Audi wo sowas kaputt ging. Die 2,5 TDI sind bis zu 450 000 Km in Einsatz ohne große Fehler. :idea:
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Richard86
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Beitrag von Richard86 » So Nov 20, 2011 15:13

Stimmt die Steuergeräte haben beim AEL nie Probleme gemacht.

Bin schon gespannt wie es dabei weitergeht. Ich mir habe ja auch einen
718K gekauft und zwar den mit Motorschaden. Bei mir steht der selbe Motor
auch noch zur Diskussion wobei ich eher zu einem leistugsgesteigerten
Originalmotor tendiere. Ist aber noch alles offen.
Vielleicht mache ich auch ganz was anderes...

Ab Dezember sollte es bei mir losgehen mit der Arbeit.

lg Richard
Zuletzt geändert von Richard86 am So Nov 20, 2011 16:47, insgesamt 1-mal geändert.
Ich hatte mal Superkräfte bis sie mir der Psychiater wegnahm....

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susi
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Beitrag von susi » So Nov 20, 2011 15:44

Hallo Leute

Ich hab zwar bei meinem P90 718 TK Camper gerade den Originalmotor überholt .
Bei meinen 4,5 To Kampfgewicht (reisefertig)- wenn nicht mehr- würde das auch eine gewaltige Erleichterung bringen und zwar in Kombination mit einem verstärkten Automatikgetriebe das ich schon Zuhause liegen habe .

Bitte Toni12M18 und Richard 86 haltet mich auf dem Laufenden !

Grüsse vom Bodensee

S&P
Zuletzt geändert von susi am So Nov 20, 2011 17:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Toni12M18 » So Nov 20, 2011 16:10

Hallo noch mal

Der AEE Motor von Audi ist ca 12 cm kürzer als der Org. Pinzimotor deshalb keine Sorge beim Umbau Aut - Getriebe past zu 100 % Ölwanne vom Original Pinzimotor verwenden und kürzen umbauen und fertig Strom: Starter 24 V bleibt sowie die Lichtmaschine d.H. Der Pinzi bleibt Org. 24V und keine teure umrüstung au 12 V; LLK vom 290 G der ist Wassergekühlt und hat zwischen platz. Halte Euch am laufenden
MFG Toni
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Udo
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Beitrag von Udo » So Nov 20, 2011 16:41

An jeder Ecke wird etwas mit dem Motor gemacht bei dem 718 ern.

.....ich werde spätestens im Frühjahr auch ein bischen berichten.

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setrine
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Beitrag von setrine » So Nov 20, 2011 17:45

Time will show, wuensche gutes gelingen und bitte halte uns auf dem laufenden!

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aparg
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Beitrag von aparg » Mo Nov 21, 2011 15:50

Hallo zusammen,
hat sich schon jemand Gedanken gemacht ob das Verteilergetriebe und Achs und Radantrieb mit der höheren übertragenen Leistung klarkommen?
Bin um jede Anregung dankbar.
viele Grüsse
aparg
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nur schlechte Autos

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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Mo Nov 21, 2011 17:59

Ja, das haben sich schon Viele gemacht. Bei 300Nm des Motors ist absolut Ende. Das erste was hin geht, ist entweder das serienmäßige Automatikgetriebe (was ja bei einem schweren 6x6 im Gelände mit dem normalen Motor schon am Haltbarkeitslimit ist) oder das 2 Ganggetriebe. Die Erfahrungen der Tester aus England von 2003 bis 2008 liegen ja in groben Zügen vor.

Du kannst auch 600Nm einbauen aber dann muss halt ein Tatra Fahrgestell her und obendrauf die Pinzi Karosse.


Man kann dem 2,4 Liter viel nachsagen aber seine Laufruhe ist genial und mit ein paar Anpassungen kommt der auch auf 130 PS ohne Elektronik. Wassergekühlter Turbo ist da auch möglich, bessere Kolben, anderer Kopf etc.

Wenn Magna einen echten Umbausatz ab "Werk" anbietet, mit Abgasgutachten, Garantie etc. dann wird es interessant mit einem neuen VW 2.5 Tdi oder dem Steyr M14 mit Mercedes NAG1 Automatik aber auch diese beiden Motoren haben Zahnriemen :evil: . Warten wir mal ab ob was Offizielles kommt. Wenn es nicht vom Werk kommt, ist ein Umbau, egal wie gut er sein mag eben auch extrem wertmindernd wenn man ein Auto mal verkaufen will.

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Beitrag von Toni12M18 » Mo Nov 21, 2011 18:11

hallo noch mal

Bin live beim Umbau dabei, laut Magna sind die 400 Nm kein Problem !!

sind ja viele Gerüchte im Umlauf auf negativ !! Auch ne Typ. ist möglich

da die wichtigsten Teile gleich bleiben ! Lenkungspumpe und Abgasanlage

und ein besserer Co Wert kann nur gut sein!

Verbaut wird der Motor nur mit Aut - Getriebe !

Laut Type ist dieses ausreichend stark gebaut und mit dem A1 Motor auch getestet.

MFG Toni
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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Mo Nov 21, 2011 18:26

Servus Toni,

gut ist es schon mal nicht, wenn Du in ein paar Jahren keine Oldiezulassung (H- Kennzeichen) bekommst. Das spart enorm Steuern und die Geschichte mit den Umweltzonen ist dann in D auch egal, weil Oldies sowieso rein dürfen.

Welche Euro Abgas Norm erfüllt der Umbau und bekommt man das auch eingetragen?
Schlüsselnummer von Magna?

Das Automatikgetriebe ist mit den 220Nm des original Motors schon an der Leistungsgrenze. Bei langen Sandfahrten mit einem beladenen 718 kocht es ja jetzt schon fast und die Dauerhaltbarkeit der Automatikgetriebe ist mit dem 2,4 Liter schon nicht besonders.

Wie lange gibt Magna Garantie auf den Umbau und auf die restlichen Teile vom Fahrzeug?

Was ist der A1 Motor?



Gruß
Lorenz

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susi
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Beitrag von susi » Mo Nov 21, 2011 19:07

Hallo Toni 12M18

Das was Du hier erzählst ist nur zum Teil richtig .Es gibt keinerlei offizielle
Erklärungen von S-Tec .Ich habe mich bei kompetenter Stelle in Albersdorf erkundigt Die Stellungnahme von Lorenz ist absolut richtig .
Möglicherweise beflügelt Deine Freude über das neue Fahrzeug Deine Träume

Laß uns nicht über ungelegte Eier reden zumal es echte Profis in unserem Forum gibt die dieses Problem schon lange zu lösen versuchen.
Ich wünsche mir zwar daß Du richtig liegst aber die Realität ist wohl eine andere .

Trotzdem liebe Grüsse vom Bodensee

Susi
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Bernd
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Beitrag von Bernd » Mo Nov 21, 2011 20:19

Hallo, wie ich aus Erzählungen weiß, wurden einige Pinzis eines ausländischen Flottenbetreibers (Oman oder ähnliches - Armee) auf die Steyr M1 umgerüstet - da müßte doch einiges an Erfahrung vorhanden sein..

Wäre von vornherein der passende Motor gewesen, die Verantwortlichen für den VW Deal gehören sowieso geteert und gefedert...


Bernd

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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Mo Nov 21, 2011 20:29

Deine Erzählungen stimmen nicht.
Es gab nur einen M14 Pinzi in England als Nachfolger für den 5 Zylinder Tdi und der wurde nach dem Einbau verschrottet, weil die ganze Entwicklungskraft für den Pinzi 2 mit M16 dann verwendet wurde.
Oder die M14 Motoren die Du meinst wurden nicht offiziell für die Pinzgauer gekauft und daher weiss Steyr Motors nichts davon.

Kosten derzeit ca.
Motor: 14K
Getriebe Daimler NAG1: 4K
Konvert Box Daimler Getriebe-Motor: 3K
Abstimmung des Ganzen auf den Pinzgauer: ca. 20-50K
+ Einbau und Kleinteile
(für ein anderes Militärfahrzeug in der Gewichtsklasse gibt es diese Kombi schon, daher wäre es nicht ganz so schlimm)

Aber der M14 hat auch einen Riemen ...

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Bernd
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Beitrag von Bernd » Mo Nov 21, 2011 20:36

Deine Erzählungen stimmen nicht.
Es gab nur einen M14 Pinzi in England als Nachfolger für den 5 Zylinder Tdi und der wurde nach dem Einbau verschrottet, weil die ganze Entwicklungskraft für den Pinzi 2 mit M16 dann verwendet wurde.
Oder die M14 Motoren die Du meinst wurden nicht offiziell für die Pinzgauer gekauft und daher weiss Steyr Motors nichts davon.
O.K., das mag so sein - ich hab das über Umwege vom Sohn eines der Steyr Motors Manager gehört - das wird sich wohl auf die M14 / M16 Versuche bezogen haben...

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Richard86
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Beitrag von Richard86 » Mo Nov 21, 2011 21:45

Das Pinzgauer Automatikgetriebe ist beim original Pinzgauer meines
Erachtens nach lange nicht an der Leistungsgrenze. ZF gibt ein offizielles
Eingangsdrehmomentlimit von 280Nm an und hat das 4hp22 sogar für
den M14 freigegeben.

Das Problem ist der Motor der es im Tiefsand nicht schafft über den
Drehzahlbereich des Wandlerschlupfes hinauszukommen. In diesem
Bereich arbeitet ein Wandler sehr ineffizient und heizt das
Automatikgetriebeöl in enormer Geschwindigkeit auf. Im schlimmsten
Fall werden da 50kw Wärmeenergie frei.

Nur als Beispiel:

Bei meinem Rallyepinzgauer heizt sich das Getriebeöl wenn man in
Vollastbetrieb unter 2000 Umdrehungen fährt extrem schnell auf. Ich
beobachte da einen Temperaturanstieg von etwa 20 Grad pro Minute
bei 17L Öl und einer riesigen Kühlleistung. Ab 2500 U/min kühle ich
wieder mehr und die Temperatur geht wieder runter, auch unter Vollast.

Da ist es egal was für ein Getriebe man hat, wenn der Wandler im Stall
arbeitet, dann gibt es kein Fahrzeugkühlsystem der Welt dass es schafft
das runterzukühlen.

Beachten muss man auch, dass das Pinzgauer Getriebe-Kühlsystem
unter Betriebsbedingungen nur etwa 10kw Wärmeenergie abgeben kann
was auch von ZF vorgegeben ist. (ok sie geben nur 8kw vor)

Wie gesagt, das Getriebe hält den Originalmotor locker aus, muss
nur wegen der weichen Wandlerauslegung ziemlich hochtourig
gefahren werden.

Ok ein Leistungsgesteigerter AEL wird ziemlich das Limit vom Getriebe
sein. Aber schlimmsten Falls kann man das Mittelteil und die
Einwegkupplungen vom 4hp24 nehmen. Dann hält es wieder.


Und eine typisierung ist das kleinste Problem.

lg Richard
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Lorenz
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Beitrag von Lorenz » Di Nov 22, 2011 7:01

Hallo Richard,

das mit dem Wandler ist klar, aber der 1. Gang in der Automatik ist auch viel viel länger als der 1. Gang des Schaltgetriebes, das kann nicht gut gehen wenn man lange im Wandler ist, manchmal kann man nicht so schnell fahren (z.B. enger, steiler Karrenweg mit Feuerwehr 718K mit 4,5 Tonnen im Tiefschnee), dass man aus dem Wandler rauskommt, auch wenn der Motor es schaffen würde. Man müsste eine 5 Gang Automatik nehmen.

Man kann natürlich auch eine Kühlung für das Getriebeöl und den Wandler bauen. Bei dem S-LKW der mit uns in der Wüste war, haben das die Jungs für den Wandler auch gemacht.


Wenn ich von Leistungslimit geschrieben habe, meine ich nicht nur die kurzfristigen Belastungen von Spitzendrehmoment und Hitze sondern auch die langfristige Auslegungen der Lager. Befrag mal den SDP Crack dazu, der hat schon genug Automaten repariert. Wenn die meisten Automatiken nach 120.000km schon überholt werden müssen, ist das für mich nicht gerade überdimensioniert.
---

Nicht dass hier der Eindruck entsteht, ich wäre altmodisch. Ich fände es auch toll wenn man neue, aktuelle Dieselmotoren mit fertigen Abgasgutachten Euro 4/5 für TD Pzg und Einbausatz von Magna kaufen könnte.

Gruß
Lorenz


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