Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

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pinzco
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Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von pinzco » Fr Dez 09, 2016 21:23

Servus,

kann mir jemand die Unterschiede zwischen den schweizer und österreichischen Pinzgauern erklären ? Oder gibt es da nur den Einen mit der geteilten und nicht geteilten Winschutzscheibe ?

Stehe momentan vor der Frage: Schweizer Pinzn oder ÖBH Rehab 4 Jahre jünger, beide mit selben Km.
Kann man sagen dass zB. schweizer Pinzn in einem besserer Zustand sind oder anderesrum ? Ist es ratsam sich einen Rehab Pinzgauer zuzulegen ? Generell tendiere ich mehr zu den Rehab Modellen. Es sei denn es is wirklich nur die Windschutzscheibe der Unterschied und ich hab in Ersatzteilversorgung keine Unterschiede zw. einem Schweizer und Österreicher :)

Bin neu hier und möchte mir unbedingt im Frühjahr einen 710k zulegn.
Kurz zu mir: Bin 21 Jahre alt, komme aus Wien, bin Mechaniker und liebe alte Autos an denen man noch schrauben kann. Fahre momentan einen Mercedes 190 und einen Vw T3. Aba jetzt muss etwas Geländetaugliches her ^^

lg

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h@nnes
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von h@nnes » Fr Dez 09, 2016 21:53

Servus pinzco ..willkommen im Forum

Zum ÖBH Rehab Programm findest du unter folgendem Link einige hoffentlich hilfreiche Infos

viewtopic.php?f=4&t=8388#p78706

Beste Grüße
Hannes

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pinzco
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von pinzco » Fr Dez 09, 2016 22:14

Super, vielen Dank.

Schon Einiges was sich da beim Rehab getan hat.

lg

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Hotzenplotz
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von Hotzenplotz » Fr Dez 09, 2016 22:32

Wenn Du eine Schrauberseele bist, nimm den Schweizer, und mach Dein eigenes Rehab...

DANN kennst Du jede Schraube beim Vornamen :-)
Grüße aus Wien

Albert
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Jetzt im zivilen 712-er..

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pinzco
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von pinzco » Fr Dez 09, 2016 22:55

Das is Vorschlag nach meinem Geschmack ^^
Aba wie siehts jetzt aus mit den Unterschieden ? Gibts Probleme bei der Ersatzteilversorgung ?

Und noch eine Frage die mir grad so kommt. Wie baut man bei da Pinzn den Motor aus ? Muss man da iwie die Kabine vorne abbauen (wegn rausheben) und geht sich das mit einem normalen Motorkran von der Höhe überhaupt aus ?


Danke :)
lg

Norbert Palme
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von Norbert Palme » Sa Dez 10, 2016 0:51

Ich hab jetzt noch keinen Motor wirklich ausgebaut,
aber ich denke, daß Du hier mit dem 710/712 M besser aufgestellt bist, als mit dem K. Verdeck weg, Leisten über den Scheiben weg, und du kannst mit jedem Kran angreifen.
War für mich ein Entscheidungsgrund.
Ob Schweiz oder Rehab: Kommt auf den Zustand an. Einen langjährigen Pinzgauerschrauber mitnehmen zum anschauen. Sollten doch im Raum Wien ausreichend verfügbar sein.
Und - auch wenn er ganz gut ist - diverse finanzielle Mittel für Reparaturen einplanen. Der Pinz macht schon mal gerne Ausbildung mit Dir....
Gruß Norbert
Am schnellsten geht das, was am längsten dauert.

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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von pinzco » Sa Dez 10, 2016 1:06

Danke schon mal für die Antworten :)

Also es muss unbedingt ein K sein. Die Fetzdachpinzn sagn mir überhaupt ned zu.
Beim K muss der ja auch irgendwie auszubauen sein.

Jemanden mitzunehmen der sich mit den Fahrzeugen auskennt ist sicherlich nicht schlecht, trau ich mir aba selbst zu ^^

Lg

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Richard86
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von Richard86 » Sa Dez 10, 2016 6:12

Ich baue auch beim M nichts ab um den Motor
rauszunehmen.

Um deine Frage zu beantworten: Ja der Motor
lässt sich mit einem einfachen Motorkran durch
die Beifahrertür ausbauen. Ist eh klein der Murl,
ein wenig rangieren muss man trotzdem. Mit ein
wenig Übung ist er in einer Stunde draußen,
inklusive Getriebeausbau.

Beim ersten Mal dauerts einen gemütlichen
Nachmittag.


Prinzipiell kann man nicht sagen ob Schweizer
oder ÖBH Pinzgauer besser sind, da die meisten
schon eine Zeit in Privathand verbracht haben
was individuell sehr gut oder (sogar häufiger) sehr
schlecht sein kann was den Wartungszustand
betrifft.

Mir persönlich gefallen ÖBH Pinzgauer besser,
das würde aber nicht primär kaufentscheidend
sein. Der Gesamtzustand entscheidet für mich.

Lg R

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pinzco
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von pinzco » Sa Dez 10, 2016 20:43

Ah, geht also :)

Nun, ist der einzige Unterschied zw. Schweiz und Ö jetzt nur die Scheibe ?


lg

kawahans
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von kawahans » Sa Dez 10, 2016 20:48

Der Schweizer hat Sicherungsautomaten und einen anderen Anhängebock, ev. auch noch die unseligen 2-Kammerleuchten hinten.

Liebe Grüße aus Graz!
kawahans
Pinzgauer !!!! ist wie eine Ehe: man löst Probleme, die man ohne nicht hätte.
Aber man tut´s gerne....

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Hotzenplotz
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von Hotzenplotz » Sa Dez 10, 2016 20:58

Die Schweizer haben andere Blinker vorne.
Schau dir auch zivile (Bergwacht, Feuerwehr ) an, die hatten kein Rehab, aber oft gute Wartung ...
Grüße aus Wien

Albert
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von pinzco » Sa Dez 10, 2016 21:18

Jetzt seh ichs erst ^^

Gibts eigentlich Probleme bei der Ersatzteilversorgung ?

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fuerni
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von fuerni » Sa Dez 10, 2016 21:59

Hallo Pinzco,
Willkommen im Forum der Verrückten. Es freut mich, dass es auch solche wie mich gibt die sich in so jungen Jahren einen Pinzgauer zulegen wollen. Ich persönlich fahre einen 710M CH.
Die Ersatzteilversorgung ist kein Problem, egal ob CH oder ÖBH. Du solltest allgemein auf den Zustand des Fahrzeuges achten und was in der Vergangenheit so gerichtet wurde. Vergiss nicht, der Pinzi ist 35 bis 40 Jahre alt, somit können immer wieder Reparaturen anfallen.
So nun zu deiner Frage, den Unterschieden (ÖBH vs Rehap).
Diese fallen mir spontan ein:
--> Blinker mit zwei Birnen
--> Blinkerschutzbügel
--> ungeteile Windschutzscheibe
--> fixe Seitenfenster beim M
--> Vers I bei der Achsfaust cH ( dazu kann ich nur sagen, dass bei meinem so viel ich weiß seit mind. 8 Jahren nichts angegriffen wurde und er noch komplett dicht ist. Die Rehap Version wurde meist neu überarbeitet und neu aufchromatiert)
--> Alb bei Rehap (M)
--> Zweileiterbremskreislauf bei Rehap
--> Andere Heckscheinwerfer inkl. Rückfahrscheinwerfer beim Rehap (sind aber beim Ch leicht nachrüstbar)
--> Lange Spritzschutzlappen CH
--> Andere Heckstoßstange CH/ Rehap
--> Größerer Scheibenwischwassertank Rehap
--> Scheibenwaschpumpe Rehap
--> Wischerintervallrelais Rehap
--> Bin mir nicht zu 100% sicher, aber ich glaube bei Rehap sind der Batterie- bzw. Werkzeugkasten sowie die Heckstoßstangen nicht verzinkt
--> Ch hat andere Anhängersteckdose als ÖBH
--> CH hat keine automatische Kaltluftvorwärmung (die Sinnhaftigkeit der automatischen ist für mich fraglich)
--> Ch hat Unterdruckabsaugung zum Zündverteiler
--> Bei Rehap sind die Ansaugstutzen isoliert
--> Rehap hat h4 Scheinwerfer, Ch Bilux aus Glas Scheinwerfer ( Bilux und rund H4 flach)
--> Meistens bei Ch Vergaser Vers II, bei Rehap Vers III (was jetzt wirklich besser ist, da scheiden sich die Geister)
--> Baujahrabhängig bei Ch Modell keine Ventilschaftdichtungen
--> Rehap 120 km/H Tacho, CH 100 km/h ( Dabei ist zu erwähnen, dass bei der Rehap die Tachos getauscht wurden und du somit nicht weißt wie viel der Apparat gelaufen ist. Und Rehap ist nicht gleich Rehap. Bei manchen wurde einfach alles getauscht, bei manchen eher weniger. Ich habe mal gehört, dass bei den ersten die Kosten keine Rolle gespielt hat, später aber sehr wohl)
--> Bei M bei Rehap Planenschnellverschluss
--> Rehap hat Nato Fremdstartsteckdose und anderen Batteriehauptschalter
--> Anderer Farbton
--> CH hat Niro Endschalldämpfer ( Rehap K geht hinten links raus mit vielen Verbiegungen beim 710 K)

Zu den K- spezifischen Austattungen kann ich dir leider nichts sagen. Meine persönliche Meinung ist diese:
Schau dir den Wagen sowie den Pflegezustand an. Frage nach zu was der Vorbesitzer den Wagen verwendet hat und wo und wie der ihn warten hat lassen. Mit einfachen Fragen wie wie viel mm haben die Bremsklötze/ Bremstrommeln. Wann wurde zuletzt das Öl in den Radantrieben gewechselt, wann kamen die Zündkerzen neu (sollte noch die originale militärische Zündanlage verbaut sein) kann man schon einen Rückschluss auf den Wartungszustand schließen. Jemand der seinen Pinzgauer pflegt, weiß genau wann etwas gemacht wurde, oder kann dir zumindest Rechnungen vorlegen. Was ich, gilt für mich persönlich, als Vorteil beim CH Modell sehe ist jener, dass man weiß wie viel der Wagen gelaufen ist (abgesehen vom Risiko eines Tachotausches, nur das gilt eigentlich für beide). Aber ich nehme den Tipp von Vorhin gerne auf und kann dir den Tipp nur geben, schau dass du eine erfahrene Person zur Besichtigung mitnimmst. Weil das Geschwätz: "Das ist normal bei so altem Fahrzeug.", heißt noch lange nicht, dass es auch original ist.

Ich hoffe ich konnte helfen und gönne mir jetzt eine Fingermasage :)
LG Martin

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pinzco
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von pinzco » So Dez 11, 2016 22:25

Martin, vielen dank für deine Auflistung :)

Also das alles wär mir nie aufgefallen ^^
Dass die Tachos nach dem Rehab auf Nul gestellt wordn sind hab ich total vernachlässigt. Ist natürlich auf blöd wenn man nicht eindeutg die Laufleistung sagen kann.
Fahrt ihr (an die M Fahrer) euren Fetzndachpinzgauer auch im WInter ? Also die M's, in denen ich vor 1 oder 2 Jahre im Dorotheum nur mal Probe gesessn (damals nicht ansatzweise gedacht mir mal ernsthaft Einen zuzulegen ^^) bin hats wie in einem Vogelhaus gezogen :o

Danke
lg

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Pinz-Max
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von Pinz-Max » So Dez 11, 2016 22:59

Servus Pinzco!
FB und Forum geht auch gleichzeitig ;-)

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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von pinzco » Mo Dez 12, 2016 0:40

Servus Max :D
Schön dich auch hier zu treffen :)

Norbert Palme
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von Norbert Palme » Mo Dez 12, 2016 4:36

Eine gewaltige Verbesserung gegen Zugluft sind neue Türdichtungen - wahrscheinlich auch beim K.
Es ist zwar viel Arbeit, um diese zuzuscheniden, aber nicht schwierig.
Am schnellsten geht das, was am längsten dauert.

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Lorenz
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von Lorenz » Mo Dez 12, 2016 10:52

Ob ÖBH (Rehab oder nicht) oder CH ist vollkommen egal. Wichtig ist der Zustand.

Worst Cases beim Gebrauchtwagenkauf in folgender Reihenfolge:
- verfaulte Karosse (meistens ist es zweckmäßig auf eine neue Version zu "achten" - Erkennungsmerkmale sind z.B. "Kreuzsicken in den senkrechten Blechen der hinteren Kotflügel"
- Verteilergetriebe defekt (Muss sich auch bei langsamer Fahrt (zur Vorsicht 5. Gang) ohne Krachen hoch und runter schalten lassen)
- gerade beim 710 sollte man auf die verbesserte Version des Längsausgleiches der Hinterachse (Diff) achten (Beiträge im Forum)
- das 5 Gang Getriebe sollte richtig befüllt sein und wenn man beide Füllschrauben von oben öffnet, sollte an der niedrigen das Öl fast rauslaufen. Tut es das nicht, kann man schon mal € 2.500.- für ein überholtes Getriebe beiseite legen.
- die Zylinder sollten alle eine ähnliche Kompression haben. Viele Kolben und Laufbüchsendurchmesser gehen so langsam in Graz aus und die Nachproduktionen werden sicher nicht günstiger ... .
Kurbelwelle, Lager, Pleuel sind beim Pinzgauer sehr stabil. Anbauteile wie Veragser, Verteiler etc. wie bei jedem Youngtimer.



Hier noch ein paar Anmerkungen zu der Liste von oben: (ich bin kein Besserwisser aber nicht, dass einer unserer Nachfahren etwas Ungenaues liest)

--> Vers I bei der Achsfaust cH ( dazu kann ich nur sagen, dass bei meinem so viel ich weiß seit mind. 8 Jahren nichts angegriffen wurde und er noch komplett dicht ist. Die Rehap Version wurde meist neu überarbeitet und neu aufchromatiert)
Falls die Achsfaust gemeint ist, (also die Kugel an der Vorderachse um die sich beim Lenken der Radantrieb dreht) ist es keine Version 1 oder 2 sondern lediglich eine Rep Stufe. Also zerkratzte oder mit beschädigtem Chrom undicht gewordene Kugeln wurden abgeschliffen und auf einen im Durchmesse kleineren Durchmesser wieder aufchromatiert. Dazu gibt es auch extra Dichtringe.

--> Zweileiterbremskreislauf bei Rehap
Alle Pinzgauer haben eine 2 Kreis Bremse (anders als die meisten Haflinger :-(). Beim Rehab 4x4 sind die Kreise nur anders aufgteilt. Beim Rehab 6x6 wie immer.

--> CH hat keine automatische Kaltluftvorwärmung (die Sinnhaftigkeit der automatischen ist für mich fraglich)
Fakt ist, dass sie am Markt von Großserienautos billiger zu haben war als die Klappenversion noch mal produzieren zu lassen. Außerdem kann keiner mehr das Umstellen vergessen. :-)


--> Ch hat Unterdruckabsaugung zum Zündverteiler
Wir haben einen Kit zum Nachrüsten, besser wäre wahrscheinlich eine kontaktlose Zündung, dann gibt es auch keine Abbrände mehr, die abgesagt werden müssen
Denn die abgesaugte Luft muss ja irgednwoher kommen und zieht dann evtl. Feuchtigkeit mit ein, so die Kritiker der Absaugung.



--> Bei Rehap sind die Ansaugstutzen isoliert
Kann man problemlos nachrüsten.

--> Rehap hat h4 Scheinwerfer, Ch Bilux aus Glas Scheinwerfer ( Bilux und rund H4 flach)
Kann man problemlos nachrüsten

--> Meistens bei Ch Vergaser Vers II, bei Rehap Vers III (was jetzt wirklich besser ist, da scheiden sich die Geister)
Von Vers. I zu III wurde es immer "umweltfreundlicher" - leider hat speziell bei Vers. III die Spritzigkeit beim 6x6 gelitten.
Man könnte die Düsen von Vers. II in Vers. III einbauen.
Generell finde ich die Version II als besten Kompromiss.



--> Baujahrabhängig bei Ch Modell keine Ventilschaftdichtungen
Die sind nur so etwas wie ein I Tüpfelchen. Ein verschlissener Motor wird dadurch nicht wieder gut und es gibt genug Motoren ohne diese Dichtungen die auch "dicht" sind.


--> Rehap 120 km/H Tacho, CH 100 km/h ( Dabei ist zu erwähnen, dass bei der Rehap die Tachos getauscht wurden und du somit nicht weißt wie viel der Apparat gelaufen ist. Und Rehap ist nicht gleich Rehap. Bei manchen wurde einfach alles getauscht, bei manchen eher weniger. Ich habe mal gehört, dass bei den ersten die Kosten keine Rolle gespielt hat, später aber sehr wohl)
Was ein Indiz für zurückgelegte Kilometer sein kann ist die Abnützung der "Warzen" auf den Pedalen von Bremse und Kupplung. 120.000km hat andere Spuren als 20.000.

--> Bei M bei Rehap Planenschnellverschluss
Bei alten CH 712M eine Plane die seitlich geteilt ist, ist auch nicht schlecht. Ich selbst bin auch ein Fan des Reißverschlusses wie bei den TD Pzg.

--> CH hat Niro Endschalldämpfer ( Rehap K geht hinten links raus mit vielen Verbiegungen beim 710 K)
Im Gelände, auch wenn man mal aufsitzt, hält der CH Niro auch nicht länger. Die Trennwände lösen sich und scheppern grauenhaft (hatte ich alleine bei mir schon 2 mal). In etwa der gleichen Zeit ist ein originaler Auspuff schon verrostet aber noch nicht durch. Der Verlegung des Rehab Rohres (auch anderer Topf notwendig, den es original zu kaufen gibt) nach ganz hinten ist sinnvoll, da es dann das Auspuffrohr nicht mehr so oft im Gelände deformiert und auch die Auspuffgase nicht so leicht ins Auto kommen können wenn man ein Fenster offen ist.

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fuerni
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von fuerni » Mo Dez 12, 2016 11:47

Lorenz hat geschrieben:Ob ÖBH (Rehab oder nicht) oder CH ist vollkommen egal. Wichtig ist der Zustand.
Das ist in meinen Augen auch das Wichtigste. Es hilft der "modernste" Pinzgauer nichts, wenn er vernachlässigt wurde. Wo ich immer ein wenig vorsichtig wäre ist wenn kiloweise Unterbodenschutz aufgetragen wurde.

Lorenz hat geschrieben: Hier noch ein paar Anmerkungen zu der Liste von oben: (ich bin kein Besserwisser aber nicht, dass einer unserer Nachfahren etwas Ungenaues liest)
Nein Lorenz du bist kein Besserwisser. Ist doch nur positiv, dass du die Punkte kommentierst und etwaige Fehler von mir aufdeckst. Somit ist jetzt eine korrekte Liste vorhanden, wo die genauen Unterscheide aufgeschlüsselt sind. Das ist doch toll. :)

Lorenz hat geschrieben: --> Rehap 120 km/H Tacho, CH 100 km/h ( Dabei ist zu erwähnen, dass bei der Rehap die Tachos getauscht wurden und du somit nicht weißt wie viel der Apparat gelaufen ist. Und Rehap ist nicht gleich Rehap. Bei manchen wurde einfach alles getauscht, bei manchen eher weniger. Ich habe mal gehört, dass bei den ersten die Kosten keine Rolle gespielt hat, später aber sehr wohl)
Was ein Indiz für zurückgelegte Kilometer sein kann ist die Abnützung der "Warzen" auf den Pedalen von Bremse und Kupplung. 120.000km hat andere Spuren als 20.000.
Ja ich finde man sieht es dem Fahrzeug sicher auch ohne großes Wissen an ob es 100k mehr oder weniger gelaufen ist. Anhaltspunkte, die mir noch einfallen würde wären: Einstieg, Lenkrad, evt. hängender Türgriff, X- Beine an der VA wenn noch die originalen 1 Strich rot Federn verbaut sind, obwohl das auch altersbedingt der Fall sein kann.
pinzco hat geschrieben: Fahrt ihr (an die M Fahrer) euren Fetzndachpinzgauer auch im WInter ? Also die M's, in denen ich vor 1 oder 2 Jahre im Dorotheum nur mal Probe gesessn (damals nicht ansatzweise gedacht mir mal ernsthaft Einen zuzulegen ^^) bin hats wie in einem Vogelhaus gezogen :o
Ich fahre zwar im Winter, aber nicht wenn Salz auf der Straße liegt. Persönlich finde ich, dass die vollen Seitenscheiben mit Sicherheit einiges ausmachen. Kältempfindlich sollte man beim M generell nicht sein, da er keine Standheizung hat und die originale Heizung maximal ein Antibeschlagsgebläse für die Frontscheibe ist.

LG Martin

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Pinz-Max
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Re: Österreich, Schweiz Pinzgauer Unterschiede

Beitrag von Pinz-Max » Mo Dez 12, 2016 12:41

fuerni hat geschrieben:Kältempfindlich sollte man beim M generell nicht sein, da er keine Standheizung hat und die originale Heizung maximal ein Antibeschlagsgebläse für die Frontscheibe ist.
Seids ned so haglich, unsere Wínter sind eh lächerlich :wink:

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