Pinzgauer in USA

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pathfinder700ap
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Pinzgauer in USA

Beitrag von pathfinder700ap » Sa Jan 30, 2016 21:11

Hallo,

ich habe versucht, die Geschichte des Pinzgaues in den USA auf einer Seite ein wenig zusammenzufassen, siehe:
http://sdp.haflinger-4wd.com/pinzgauer/ ... er-usa.php

SDP hat ja mehrmals versucht, den Pinzgauer in den USA zu etablieren, was aber zumindest am zivilen Markt immer gescheitert ist. Falls jemand noch weitere interessante Infos oder Bilder besitzt, würde ich mich natürlich über eine Nachricht freuen!


Danke und schöne Grüße,
Constantin

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Willi
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von Willi » So Jan 31, 2016 10:43

coole Seite. Habe jetzt über eine Stunde in den Testberichten geschmökert...

Steyr-Daimler-Puch Crack
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von Steyr-Daimler-Puch Crack » So Jan 31, 2016 15:47

schöner Bericht, aber die Stückzahlen stimmen nicht. Der Us-Benziner wurde ca 15mal gebaut, der TD 4mal. Die Kunststoffteile waren aus Abs gefertigt und entstanden im Werksversuch. Wie immer nahm man Teile, die schon im Werk zurVerfügung standen, sprich Volkswagen und Mercedes Teile. Zierverkleidungen entstanden also in Einzelanfertigung, es gibt keine existierenden Formen dafür und es wurden auch nie ET-Nummern dafür angelegt, da Erprobung. Einbauten und Instrumente stammen aus deutscher Fertigung, sprich VDO Hella, Bosch und Blaupunkt. Es gibt auch einen US Pinzgauer der nie amerikanischen Boden befuhr, dafür in Afrika lief und wieder zurück kam, hier ein paar Detail-Foto´s.
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Die Front besteht aus USA Haflinger Teilen, Spich genormten 7 " Sealed Beam Scheinwerfern und Lucas Blinkern, das Lüftungsgitter stammt aus dem Heizungsofenbau ( Grazer Eigenheit..hamma halt gerad gehabt, von der OMA..) . Erwähnenswert wäre auch, das alle Us Pinz eine Abgasrückführung hatten...und die geschlossene Ansaugluftführung
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Ähnlich wie bei Haflinger suchte man nach Vertriebspartnern und vor allem Investoren! um den Wagen zu vermarkten, da man kein eigenes Vertriebsnetz hatte. Da ImportFahrzeuge eine eigene Verkaufsschiene haben, liebäugelte man stets mit Volkswagen und Mercedes, daher auch die Produktübereinstimmungen am eigenen Fahrzeug. Volkswagen hatte aber schon den T2 Bus und bereits Versuche mit Allradantrieb begonne, um das Nachfolge Modell T3 mit Allradantrieb anzubieten, und der Pinzgauer ähliche Abmessungen hatte, jedoch eine eigene Entwicklung war, somit zu teuer für eine VW Serienfetrigung, schied Volkswagen aus. Mercedes hatte schon das Gemeinschaftsprodukt G ( Haflinger2) und eine Stufe grösser den Unimog, somit keinen Bedarf an einem Zwischen-Modell. Es wurden mehrere Pinzgauer für den Us Markt konfektioniert, 5 Fahrzeuge an potentielle " Händler" vergeben , 6 US Pinzgauer wurden zur Zulassungsbestimmung durch das DOT ( Department of Treadment) durch Crash Versuch zerstört und bekamen auch nie die zivile Zulassung, da die Sicherheit nicht gegeben war ( Aussage vom Star-Pinzgauer Verkäufer!) DIe Änderungen von Nessbit sind a, viel Photo-Shop und b, haben nicht alle Instrumente funktioniert! Schaut man marken Übergreifend auf die Tuning-Scene der 70 und 80er, so war das auch relativ egal, erlaubt war, was gefallen hat! das gleiche trifft auch auf die Felgen zu. Die Centra T31
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, gab es in 7 und 8 Zoll- typische Mercedes Tuner Felge, gab es nur in 112er Lochkreis, daher haben die späteren USA Pinz diesen Lochkreis und die Benziner eine Scheibenbremsanlage ( nicht vom TD !). Die Felge hält im übrigen nicht dem Gewicht des Pinzgauers stand, sie ist nur bis 750 Kg Traglast vom Hersteller freigegeben! Einen anderen Lochkeis kann man auch nicht in diese Felge bohren, da kein Material vorhanden, weder 130er Td, noch 160er Benzin. Der weis blaue Benziner hatte anfangs zwei Tanksysteme, zwei Befüllungen , es stellte sich schnell heraus, dass das Saug-und Gurgelgeräusch durch Niveauausgleich beider Tanks ohrenbetäubend ist, also wurde der Tank entfernt, die Öffnug in der Seite verblieb. Bei einigen späteren Modellen und beim Us-Turbo wurde ein vergrösserter Tank zwischen den Radkästen verbaut und geräusch-gedämpft. US( w) USW .. noch paar Bilder...
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Steyr-Daimler-Puch Crack
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von Steyr-Daimler-Puch Crack » So Jan 31, 2016 16:07

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Us Pinzgauer wurden nur als 4x4 K gefertigt!

Der Arnie Pinz hat eine Eigene Geschichte und vermag eines eigenen Unterkapitel, genauso wie mit den 25 US Army Pinzgauer, welche eigens für den Irak Einsatz eingekauft wurden und auch für diesen Zweck auf MB OM 603 D30a samt Getriebe umgebaut worden sind. Grund: kein Vertrauen auf Zahnriementechnik bei chemischen Kriegseinsatz. Diese Fahrzeuge haben zusätzliche Hydraulik, Hebel neben Schaltstufenregler und Tank vorne links ursprünglich waren alle Fahrzeuge Natoolive 6031, wurden nach Einsatzzwecken umlackiert und technisch modifiziert. nicht alle angebrachten Teile sind Werksumbauten.
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eniac
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von eniac » So Jan 31, 2016 19:37

Tolle Bilder und Infos

Danke dafür.
Grüße

derStefan

Realität ist eine Illusion, hervorgerufen
durch einen Mangel an Alkohol.

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Lorenz
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von Lorenz » Mo Feb 01, 2016 9:20

Hi Consti & Wolfgang,

endlich wieder mal ein richtig interessanter Beitrag.
Super!

- was hat die geschlossene Kühlluftführung beim 710 für Vorteile?

- mich würde mal interessieren welches Lastenheft die Entscheider für den Irak Krieg hatten, dass es sich gelohnt hat, extra noch andere Motoren einbauen zu lassen und nicht einfach ein ganz anderes Auto zu nehmen? Die mussten den Krieg schon lange geplant haben, wenn solche kleinen, langwierigen Details auch noch funktioniert haben.
Ich glaube die Pinzis waren bei der Delta Force und waren zusammen mit Unimogs die ersten Fahrzeuge die in den Irak rein sind um einen Staudamm zu erreichen.


Gruß
L.

kawahans
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von kawahans » Mo Feb 01, 2016 14:53

Danke Wolfgang, Du bist wirklich ein lebendes Lexikon :shock:

Du solltest eine Chronik der Pinzgauergeschichte herausgeben!

Liebe Grüße aus Graz!
kawahans
Pinzgauer !!!! ist wie eine Ehe: man löst Probleme, die man ohne nicht hätte.
Aber man tut´s gerne....

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Udo
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von Udo » Mo Feb 01, 2016 16:47

@ Wolfgang: Super ! Danke für die detailierte Beschreibung. Ich habe glaube ich noch etwas Literatur (Pinzgauer USA) in meinem alten Fundus.
Gruß Udo

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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von exilfranke » Mo Feb 01, 2016 19:10

Lorenz hat geschrieben: die ersten Fahrzeuge die in den Irak rein sind um einen Staudamm zu erreichen..

den hier ????:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 74712.html

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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von pathfinder700ap » Mo Feb 01, 2016 21:33

Hallo,

meinem Verständnis nach war es ein anderer Damm: Die Amerikaner sind da von Arar in Saudiarabien nach Norden zum Haditha-Damm vorgestoßen. Da gibt es auch die eine oder andere Literaturstelle in Büchern über die Special Forces dazu.


Schöne Grüße,
C.

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sprosi
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von sprosi » Fr Feb 12, 2016 23:42

Constantin,
stehst du in direktem Kontakt mit Dick Nesbitt?

Ich hab die Scans aus dem Werksarchiv, die wir für das Pinzgauer-Treffen erhalten haben, nochmals durchgeschaut.
Von den Skizzen zu den zivilen Designentwürfen sind einige signiert.

5x "Kupsch 78"
1x "USA-Pinzgauer 780531 SP." (=Spekner)
4x "Matthias Desinn Corp"

Einen Dick Nesbitt konnte ich nirgendwo entdecken.

Sowohl RUDOLF, EHN und auch DAVIS schreiben, dass bereits 1977/78 mit der zvilen Vermarktung - auch in Europa begonnen wurde und es auch Designentwürfe gab.
Es gab vor und nach Nesbitt Grazer Entwürfe. Da wird man sich wohl gegenseitig inspiriert haben, oder?

Interessant finde ich auch den Ansatz den Pinzgauer durch umfangreiche Veränderungen der äußeren Optik und innerer Verplüschung auf das Niveau der damaligen komfortorientierten US-Geländewagen und des Range Rover zu bringen, den Pinzgauer also zu verSUVen.
Die umfangreichen Veränderungen - ich gehe mal von kostenintensiver Handarbeit/Kleinstserie aus - hätten den Pinzgauer in noch unrealistischere Preissphären gehoben.

Dem HMMWV ist ja gelungen, was dem Pinzgauer in den USA leider verwehrt blieb - die Aufnahme in die Zivilgesellschaft. Der robust-nüchterne Charakter des HMMWV wurde nicht verschämt retouschiert, sondern zum Charakterzug erklärt. Ist dir der Hummer zu hart, bist du zu weich. Diesem Motto folgend unterstrich das Hummer Tuning den wüsten Charakter oder hielt sich dezent im Hintergrund.

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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von pathfinder700ap » Sa Feb 13, 2016 11:15

Hallo Walter,

danke für deine Antwort! Ja, ich habe einige Male mit Dick Nesbitt hin und her geschrieben. Ich denke, dass er keinen Kontakt zu SDP Designern hatte und seine Zeichnungen, die dann bei dem einen Prototyp umgesetzt wurden, nur mit der Ausgangsbasis des gelieferten Fahrzeuges erstellt hat (der Pinzgauer, der vor der Auslieferung im Off Road Magazin gezeigt wurde).

Die Scans, die du hast, würden mich aber interessieren, um den Vergleich mit anderen Zeichnungen und mit ausgeführten Fahrzeugen zu haben. Vielleicht können wir uns wiedermal auf einen Tratsch treffen? :-)

Der Artikel auf meiner Website hat schon zu einigen neuen Erkenntnissen geführt, die ich mal einbauen muss. Die Geschichte der zwei TD-Vorführer, die in New Orleans präsentiert wurden, ist nun relativ lückenlos recherchiert. Ich war in Kontakt mit dem Herren aus USA, der die ganze "Pinzgauer of North America" Geschichte bei SDP angeleiert hat. Offenbar hatte man für die Vorführung ziemlich viel Geld investiert und das Interesse von potenziellen Vertriebspartnern war groß. Kurz vor einem Vertragsabschluss mit SDP ist die ganze Sache dann aber geplatzt. Da Der Dollarkurs im Fallen war, wäre der Verkaufspreis des Pinzgauers in den USA nach oben geschnellt. Außerdem konnte SDP offenbar keine passende Produkthaftpflichtversicherung für den Pinzgauer finden.


LG,
Constantin

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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von sprosi » So Feb 14, 2016 21:52

Lieber Constantin,
Ja, treffen wir uns wieder einmal, gerne kann ich dir auch die Scans zeigen, da ich keine offizielle Freigabe für die Bilder habe, kann und will ich sie hier nicht einstellen.

Hmh, blicke nicht ganz durch. Wäre der Pinzgauer (Benziner? Diesel?) also in den USA (mit vertretbarem Aufwand) zulassungsfähig gewesen? Es gibt Stimmen, die sagen nein.
Oder ist es nur daran gescheitert, dass niemand an einen finanziell erfolgreich darstellbares Vertriebsmodell geglaubt hat?

Hast du schon einmal von enttäuschten potentiellen US-Kunden gehört? Die die Testberichte gelesen, eine Probefahrt gemacht haben und sich gerne einen Pinzgauer geleistet hätten, aber leider keinen geliefert bekamen?
Wir hören ja immer, dass der Markt vorhanden gewesen wäre.

Und wie ist es eigentlich mit diesem Gerücht:

Bild

Wie gesagt es ist nur eine Geschichte, die ich einmal gehört habe, aber bei diesem Werksbesuch soll es auch um einen möglichen US-Vertrieb gegangen sein. Hab leider nicht notiert, wann dieser Artikel in der Kleinen Zeitung erschienen ist, aber es dürfte kurz vor oder nach Schwarzeneggers erstem HMMWV gewesen sein.

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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von pathfinder700ap » Mo Feb 15, 2016 20:26

Hallo Walter,

also ich habe gehört, dass der TD Pinzgauer die EPA Zertifizierung besaß. Für den Benziner weiß ich es nicht.
Den von dir gezeigten Artikel habe ich noch nicht gekannt, aber werde mal nachfragen, ob vielleicht beim einen oder anderen SDPler noch Erinnerungen an die Vorführung für Arnold Schwarzenegger existieren.


LG,
Constantin

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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von Steyr-Daimler-Puch Crack » Di Feb 16, 2016 20:35

hier noch Bilder der Centra T31 in 7 und 8 Zoll, ohne Logo ! und 24 Loch ! , gabs nur in 5x112er Lochkreis für M12er Radschrauben, habe zwei Sätze liegen , 7 Zoll Stern konvex ET 23; 8 Zoll Stern konkav ET 11... Diese Felge gab es auch in Ausführung mit Logo und eine 22 Loch Variante. In allen Prospekten sind 24 Loch Felgen + ohne Logo verwendet worden.


Lochkreis und Gewindedurchmesser siehe auch:
http://sdp.haflinger-4wd.com/zubehoer/s ... eight=1035

Bild 4 . die nach oben stehenden 2 Innensechskant ( Inbus-Schrauben) des Vorgeleges ( Bild ist nach links gedreht) sind M10 als Grössenvergleich! Bremsscheibe ist MB, erkennbar auch an der Senkung für die Zapfen -Befestigungsschraube, Bremssattel ist 100% kein MB und kein VAG ( evtl Volvo oder Saab) passt auf jeden Fall nicht zum Bremsscheiben Durchmesser, da der Belag nicht vollständig "Innen" anliegt und "Aussen" übersteht. In der Serie beim TD war es später besser, auch wenn da der Belag auch nicht vollständig aufliegt...

BTW schon mal die VorgelegeDeckel genauer angeschaut? :D :D
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von pathfinder700ap » Do Feb 18, 2016 19:03

Immer das gleiche Problem... man erwirbt das eine oder andere schöne/außergewöhnliche/seltene Teil und muss dann noch das passende Auto dazu finden! :-)

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Gregorix
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Re: Pinzgauer in USA

Beitrag von Gregorix » Fr Mär 04, 2016 10:09

Steyr-Daimler-Puch Crack hat geschrieben: genauso wie mit den 25 US Army Pinzgauer, welche eigens für den Irak Einsatz eingekauft wurden und auch für diesen Zweck auf MB OM 603 D30a samt Getriebe umgebaut worden sind. Grund: kein Vertrauen auf Zahnriementechnik bei chemischen Kriegseinsatz.
Das ist interessant, ich habe neulich ein Youtubevideo von so einen Fahrzeug gesehen, in dem der Motor aber der normale VW diesel ist...
https://www.youtube.com/watch?v=8SqyLy9VPFU

LG, Gregor
Gregorix / Old Shatterhand.(c. Lorenz)
Warum nur einen Pinzi, wenn man um´s doppelte Geld auch zwei haben kann...

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