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Hohlraumschutz am Hafi

 
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Stef@n



Anmeldungsdatum: 03.10.2005
Beiträge: 4560
Wohnort: Friedrichshafen/Bodensee

BeitragVerfasst am: Mo Jul 19, 2010 10:08    Titel: Hohlraumschutz am Hafi Antworten mit Zitat

Hallo Forum,

zum Pinzi gibts in der Rep-Anleitung einen schönen Plan, wo man überall Hohlraumschutz auftragen sollte.
Gibts das zum Hafi auch? Möchte dem Kleinen demnächst mal etwas Fluidfilm gönnen, dabei aber möglichst nichts vergessen!
Bin sowieso mal gespannt, wie ich das Zeug zwischen die vielen überlappenden Bleche rein bring... Embarassed
Gruß

Stefan
_________________
Have more fun with a short one! Wink
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eniac



Anmeldungsdatum: 16.06.2005
Beiträge: 3229
Wohnort: Siegen / NRW

BeitragVerfasst am: Mo Jul 19, 2010 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Wende dich mal an den Michel S. hier oben auf der anderen Seite vom Berg.
Der ist zwar zZ in Italien, aber der wird dir nach 3 Komplettrestaurierungen
sagen können wo da was hin soll.
_________________
Grüße

derStefan

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Mojohand



Anmeldungsdatum: 04.08.2007
Beiträge: 398
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: Mo Jul 19, 2010 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stefan,
beim Haflinger gibt es nur wenig Hohräume an der Plattform.
Genauer sind es sieben, die zwei Querträger die Plattform auf das Fahrgestell geschraubt ist, dann vorne die Verstärkungsteile unter den Sitzen welche seitlich an den Querträgern anschließen. Und hinten die gleichen Verstärkungsteile, welche bis zum Heck wetergeführt sind. Und dann noch das Heckabschlußteil, worin sich die Kennzeichenbeleuchtung befindet.
Manchmal ist das Aufgedoppelte Blech vorne an der Fußwanne da wo der Pedalblock angeschraubt ist eine Problemzone, denn durch die Sicken gibt es dort auch Hohlräume.
Am Fahrgestell gibt es noch die Tragkästen, worauf sich die Federn abstützen und die Diffgehäuse angeschraubt sind.
An der Motorraumverkleidung ist das hintere Querteil, wo das Loch für die Andrehkurbel ist, auch noch hohl.
Zwei weitere Hohräume befinden sich in den seitlichen Motorraumverkleidungen.
Sost gibt es am Hafi keine Hohlräume. Sonst halt jede Menge Doppelungen.
Am besten ist natürlich die Plattform abzuheben und umgekehrt auf ein Paar Böcke stellen, dann kann die Soße richtig schön in die Falze reinlaufen. Ich hab übrigens für die Falze Owatrol genommen die Hohlräume und den Rest der Plattform hab ich auch mit Fluidfilm behandelt
Gruß Bernd
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Pure Vernunft darf niemals siegen.
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pathfinder700ap



Anmeldungsdatum: 10.03.2007
Beiträge: 76
Wohnort: Graz/Austria

BeitragVerfasst am: Mo Jul 19, 2010 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

@Bernd: Hast du bei den seitlichen Randversteifungen bzw. vorne nichts gemacht? Ich denke, die sollte man auch behandeln. Bei jüngeren Haflinger-Plattformen sind unten eh Bohrungen (mit Gummipfropfen), wo man hinein kann.

Bei Schweizer Haflingern habe ich schon oft gesehen, dass an den hinteren Ecken der Plattform je zwei Löcher gebohrt wurden, wo dann mit langen Lanzen die seitlichen sowie die hintere Randversteifung behandelt wurden. Angeblich kommt man bei den eingeschweißten Hülsen für Bordwände etc. mit der Lanze vorbei.

LG,
Constantin
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http://www.haflinger-4wd.com/
http://pinzgauer.haflinger-4wd.com/
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Mojohand



Anmeldungsdatum: 04.08.2007
Beiträge: 398
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: Mo Jul 19, 2010 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

@Consti,
zu den original Randversteifungen kann ich nicht viel sagen, meine beiden Haflinger sind auf Rechteckrohr 67 x 35 x 2 umgebaut.
Die Kantrohre sind natürlich innen versiegelt.
Ich dachte immer die original Randversteifung hätte keinen Hohlraum.
Gruß Bernd
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Norbert Palme



Anmeldungsdatum: 02.02.2010
Beiträge: 94
Wohnort: Heimenkirch

BeitragVerfasst am: Di Jul 20, 2010 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Vom Korosionschutzdepot gibts die Druckbecherspritze Big Pen und da ist eine schöne Falzsprühdüse dabei.
Falls nötig, kannst du sie ausleihen. Auf keinen Fall würde ich eine Pistole nehmen, die sonst für Farbe verwendet wird.

Die Randversteifungen sind mit die anfälligsten Hohlräume, Wenn keine Löcher da sind, würde ich hinten welche bohren und eine sehr lange düse (Druckluftschlauch ca. 6mm) durchschieben. An die vordere Randversteifung kommst Du wahrscheinlich nur von unten.

Meine vorderen Ecken sind nicht geschweißt, sondern von innen mit einer
Innensechskantschraube M6 an Gewindemuffe (aufgeschweißt) befestigt.
Die lassen sich superleicht entfernen und ich habe freien Zugang zu den Hohlräumen. Bei der Erstaustattung habe ich die Hafi- Plattform ohne Fahrgestell wie ein Spanferkel auf den Rücken gedreht.
Das schöne am Fluid- film ist, daß es bei Wärme wieder zum laufen anfängt und bei den Falzen rauskommt. So sieht man, daß es noch aktiv ist.

Die sogennanten "Fische" unter den Sitzen sind auch richtig schöne Wasserfallen. Meine sind mit der Sitzwannde dicht verschweißt und zusätzlich mit Loch von unten konserviert. Hinten sind nochmal 2 so Dinger. Einfach mal genau hinschauen.

Gruß Norbert
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Am schnellsten geht das, was am längsten dauert.
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puchifan



Anmeldungsdatum: 21.03.2006
Beiträge: 63
Wohnort: Steiermark

BeitragVerfasst am: Mi Jul 21, 2010 9:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Hab einen CH-Haflinger, den australischen und einen 6x6 Pinzgauer mit Dinitrol konserviert.
Mit den Angaben, wie es scheinbar auch beim ÖBH ausgeführt wurde.
Habe in den Hohlräumen das dünnflüssige genommen (Nummern hab ich
gerade nicht im Kopf) welches in alle Falze einzieht, über Nacht ablüften
bzw. einziehen lassen und am nächsten Tag mit Dinitrol-Schutzwachs
überzogen (hinterläßt einen nicht klebenden Film).

Unter der Karosserie hab ich ebenfalls die Falze und Stöße mit dem
dünnen Mittel eingesprüht und dann beim 6x6 Pinzgauer mit einem
widerstandsfähigen (nicht festwerdenden) braunen Schutzfilm überzogen;
beim CH-haflinger ebenfalls, nur beim Australier hab ich das
durchsichtige/hellbraune-Schutzwachs genommen, da hier der Unterboden
sichtbar bleiben sollte.

Aufgetragen habe ich das Ganze mit dem SATA-Hohlraumspritzset inkl.
langer Düsen, Hakendüse, Flächendüse. Funktioniert einwandfrei, ist halt
wirklich Qualitätsware. Die Spritzschläuche 6mm od. 8mm gehen überall
rein und mit der Hakendüse sind Verwinkelungen kein Problem.

Das dünne Dinitrol kann ruhig aus den Öffnungen austreten (hinterläßt einen fettartigen Film),
wurde mir von der Dinitrol-Vertretung in Österreich gesagt.

Anschließend habe ich die Löcher mit den passenden Stopfen verschlossen.

Kann die Aussage von Consti nur bestätigen, bei meinem Schweizer
waren hinten schon Löcher gebohrt, für Hohlraumschutz, und man kommt
mit dem Schlauch an den Hülsen vorbei.

Gutes gelingen!
Peter

PS: Wenn Interesse besteht, kann ich die Dinitrol-Nummern noch posten.
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Norbert Palme



Anmeldungsdatum: 02.02.2010
Beiträge: 94
Wohnort: Heimenkirch

BeitragVerfasst am: Mi Jul 21, 2010 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin der Meinung,
beim Korrosionsschutz darf man sich nicht an Herstellerangaben halten.
Denn wenn es die richtig machen würden, wären die alten Hafis nicht weggerostet und mein neuzeitlicher Mercedes Vito hätte auch keinen
Hautkrebs....
Ich werde wirklich das Gefühl nicht los, daß die absichtlich Wasserfallen einbauen, nur damit das Gute Stück ja rechtzeitig (9 jahre) mit dem Rosten beginnt.

Besser ist es, den eigenen Verstand zu benutzen. Und lieber etwas mehr hinein.
Oder habt Ihr schon mal einen Hafi mit rostigem Rutschblech gesehen Question

Gruß Norbert
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Am schnellsten geht das, was am längsten dauert.
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burki



Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 478
Wohnort: Friedrichshafen/Bodensee

BeitragVerfasst am: Mo Aug 09, 2010 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Norbert Palme hat Folgendes geschrieben:


Denn wenn es die richtig machen würden, wären die alten Hafis nicht weggerostet und mein neuzeitlicher Mercedes Vito hätte auch keinen
Hautkrebs....
Ich werde wirklich das Gefühl nicht los, daß die absichtlich Wasserfallen einbauen, nur damit das Gute Stück ja rechtzeitig (9 jahre) mit dem Rosten beginnt.


Servus Norbert,

dein neuzeitlicher Vito schein Hautkrebs zu bekommen weil er als Wasserspeicher fährt Wink Spaß bei Seite, ist ein bekanntes Problem wie ich gelernt habe - und deshab auch einen noch neumodischeren Vito kaufen musste Wink Auch der bekommt noch vor dem Winter nochmale eine entsprechende Hohlraumkur - er ist zwar jetzt schon ordentlich versorgt und sifft hier und da aus den Löchern, aber viel hilft viel.

Ich habe den Pinzi damals mit Seilfett versorgt, das Zeug ist erwärmt so dünnflüssig das es in wirklich jeden noch so kleinen Ritz gekrochen ist - selbst dort wo ich es nicht erwartet hatte kam es wieder heraus. Erkaltet und ausgedampft ist es zäh und fingerfest, wird aber nicht rissig.

Gruß burki
_________________
'A Soilwinda braucht's eh bloß für's Eiscafé...'
Drum glei' môl oine ännegschraubet
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